Die Frau im grünen Kleid

Ich liebe es zu lesen. Bücher sind und waren für mich schon von klein auf etwas vom Grossartigsten überhaupt.

Im Laufe der letzten Jahre habe ich eine Vorliebe für Biografien von Künstlern entwickelt. Ob sich die Romane jetzt wirklich genau an jede Tatsachen halten, ist mir nicht so wichtig, Hauptsache, es ist unterhaltsam und es bringt mir den Geist dieser Zeit näher. Ich habe schon die Geschichten der verschiedensten Maler und Komponisten gelesen. Zuletzt die Lebensgeschichte von Claude Monet im Roman „Die Frau im grünen Kleid“ geschrieben von Stephanie Cowell, erschienen beim Droemer Taschenbuch Verlag.

Irgendwie interessiert mich einfach das Leben dieser grossen Künstler zu einer Zeit, als sie noch nicht berühmt waren. Zu lesen, wie sie lebten und wie sie liebten, gibt mir ein gutes Gefühl. Man kann mit ihnen leiden im Wissen, dass ihre Kunst unsterblich sein wird, irgendwann, wenn es sie selbst nicht mehr gibt.

In diesem Roman geht es um Claude Monet, dem bedeutenden französischen Maler, den die meisten ev. von seinen Seerosen-Bildern kennen, der nicht in die Fussstapfen seines Vaters treten und dessen Laden übernehmen, sondern für seine Kunst Leben will. In Paris Anfang des 20. Jahrhunderts verfolgen wir seine meist erfolglosen Versuche, zusammen mit seinen Künstlerfreunden seine Bilder unter die Leute zu bringen.

Sich selbst durch zu bringen, ist eine Sache, wenn man sich aber in ein Mädchen aus gutem Hause verliebt hat, das sich, oh Wunder, für ein gemeinsames Leben entscheidet, wird es schwieriger. Camille Doncieux, seine Muse und grosse Liebe macht ihm das Leben nicht unbedingt einfacher, aber das haben grosse Lieben ja oft so an sich.

Ich war extrem gefesselt von diesem Buch. Stephanie Cowell hat die Gabe, einem Figuren aus einer längst vergangenen Zeit so nahe zu bringen, dass sie fast wie Freunde erscheinen und so lebt, liebt und leidet man man bis zur letzten Seite mit diesem grossen Künstler mit.

Und ich wäre nicht ich, wenn es nicht noch ein paar Outfit-Fotos geben würde (ja, ich weiss, Selbstinszenierung pur, aber hey, das ist doch irgendwie auch das Tolle an einem eigenen Blog, du kannst machen, was du willst und dich selber feiern 🙂 ). Zwar nicht GANZ im grünen Kleid, aber dafür im limetten-grünen, falls das auch zählt. 😉 Ich finde Limettengrün eine unglaublich tolle Farbe, muss ich zugeben. Vor allem mit blonden Haaren hat sie eine ganz spezielle Wirkung. In der Regel kombinieren ich sie mit Gold, hier durfte aber mal das Animal-Print-Strickjäcken mit dazu. Eigentlich schade, ist es noch nicht wärmer, denn vor kurzem habe ich mir ein wunderschönes, grasgrünes Kleid gekauft, das perfekt gepasst hätte. Aber so lange wollte ich euch dieses tolle Buch nicht vorenthalten. 😉

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