CBD – Ein Selbsttest mit dem noch immer umstrittenen Hanföl

Wenn es etwas gibt, dass ich wirklich nicht ausstehen kann, dann sind es Kiffer. Tut mir leid, aber da rollen sich mir die Zehennägel hoch. Sehr viele Jugendliche machen ja ihre Erfahrungen mit Canabis. Und auch wenn ich da wirklich null Akzeptanz habe, musste ich dann doch einsehen, dass einmal ein Joint mit Kollegen nicht dasselbe ist, wie ein ständiges, bewusstes Gras rauchen. Obwohl eben, ich kann es ECHT nicht ausstehen. Sobald mir ein Mann sagt, er rauche ab und zu, sinkt er in meiner Achtung direkt. Aber am schlimmsten ist es doch, wenn jemand wirklich von sich behauptet, ein Kiffer zu sein, sich also bewusst damit identifiziert. Ja, ich gebe zu, ich habe da ein persönliches Problem damit. Liegt ev. auch an gewissen Erfahrungen, die ich dating-technisch mit Kiffern gemacht habe.

Nichts desto trotz habe ich auch schon viel Positives von CBD-Öl gehört. Die tollen Ergebnisse bei Epilepsie, oder als Schmerzmittel bei speziellen Krankheiten. Sogar in der Behandlung von Krebs soll es schon wirksam gewesen sein, sowohl bei Tumorschmerzen als durch eine hemmende Wirkung beim Krebszellen-Wachstum.

Deshalb sagte ich auch nicht nein, als ich die Möglichkeit bekam, CBD-Öl zu testen. Solange es kein oder nur ganz wenig THC enthielt, welches ja für den Rausch zuständig ist, wollte ich mal einen Selbstversuch machen. Ich testete also das CBD-Öl von Sainfort mit 10% und 20%.

Ich war ein bisschen hin und her gerissen. Einerseits erwartete ich keine Wirkung, andererseits hatte ich Angst vor einem komischen Kopf, weshalb ich die Tropfen nur vor dem Schlafen einnahm. Im Alltag war es mir einfach zu heikel und ich muss sagen, zu Beginn, als ich zu hoch dosierte, hatte ich am Morgen und den ganzen Tag über auch einrn etwas weichen Kopf.

Was ich aber auch bemerkte, und zwar direkt nach der ersten Nacht mit CBD, war, dass ich wieder träumte. Ich hatte lange nicht geträumt, was ev. auch daran lag, dass ich so gut wie nie durchgeschlafen hatte, in den letzten Monaten. Ich hatte immer sehr lange gebraucht, überhaupt ein zu schlafen und dann war der Schlaf selten erholsam. Aber nun träumte ich wieder, jede Nacht, ohne Ausnahme. Und es waren keine wirren oder beängstigende Träume, sondern ganz normale, sehr angenehme, realistische Träume, die mir ein gutes Gefühl gaben. Schon bald bemerkte ich, dass ich viel ausgeglichener und weniger besorgt war. Ein Zeichen dafür, dass Träume halt doch sehr wichtig für unser seelisches Gleichgewicht sind und unersetzlich für die Aufräumungsarbeiten des Gehirns. In den Träumen werden sämtliche Eindrücke verarbeitet und das Gehirn entscheidet, was behalten und was vergessen wird. Wenn dieser Vorgang verhindert wird, wird einem irgendwann alles zu viel.

Somit war das Experiment CBD für mich doch ziemlich erfolgreich. Ich kann mir auch durchaus vorstellen, weiterhin das Öl ein zu nehmen.

Klar, der Geschmack ist eklig, da kann ich auch nichts schönreden, aber das ist ein kleines Opfer. Man gibt die Tropfen unter die Zunge, lässt die Schleimhäute das Öl aufnehmen und spühlt den Rest mit Wasser runter. Diese Technik hat sich bei mir bewährt.

Was ich ebenfalls etwas schwierig finde, ist, dass keine Dosierempfehlungen gemacht werden. Die Berechnungen sind nämlich ziemlich kompliziert, so, dass ich irgendwann beschlossen habe, einfach aus zu probieren, was für mich funktioniert.

Fazit

Ich bin wirklich froh, CBD-Öl ausprobiert zu haben. Mal abgesehen von den tollen Träumen, bin ich jetzt auch im Alltag wieder viel entspannter, da mein Kopf  wieder freier ist und ich nicht mehr dauernd angespannt bin.

Ps: Die coolen Trägerhose sind übrigens von SHEIN und der Rucksack, den man praktischerweise auch als Kissen brauchen kann, von Happy Onion.

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