Neues Jahr, neues Glück und wer dafür zuständig ist

2024 soll ja in vielerlei Hinsicht ein ganz spezielles Jahr werden. In spiritueller Hinsicht ist richtig was los und astrologisch auch. Aber auch für diejenigen, die nicht an sowas glauben, erscheint ein neues Jahr ein Neubeginn zu sein. So scheinen ganz viele Dinge auf einmal möglich und umsetzbar, was es leicht macht, Vorsätze zu fassen. Ob es sich dabei um eine Diät handelt, regelmässigen Sport oder eine Weiterbildung, wir sind hochmotiviert, unser Leben umzukrempeln.

Die Raunächte bezeichnen die Zeit zwischen Heiligabend und dem 6. Januar. Für diese zwölf Nächte zwischen den Jahren existieren in vielen Kulturen zahlreiche Bräuche. Aktuell scheint das Interesse an Spiritualität wieder stark zuzunehmen, auch bei den jüngeren Generationen, was vor allem auf TikTok deutlich zu spüren ist.

Während der Rauhnächte soll das Portal zur geistigen Welt geöffnet sein, weshalb Wünsche direkt ins Universum gelangen, anders herum aber auch Geister in unsere Welt. Aus diesem Grund gibt es den merkwürdigen Glauben, dass nicht gewaschen werden darf, da sich böse Geister darin verhängen können.

Die zwölf Rauhnächte stehen für die zwölf kommenden Monate. So steht die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember für den Januar etc. Was man in den entsprechenden Nächten träumt, soll einen Hinweis darauf geben, was einen erwartet.

Geträumt haben wir leider nur selten und wenn, dann sehr verwirrend, aber wir haben ein Ritual gemacht. Und zwar haben wir am 23. Dezember dreizehn Herzenwünsche auf Zettel geschrieben und in jeder Rauhnacht einen davon verbrannt, ohne zu wissen, um welchen es sich handelt. Aber in dem entsprechenden Monat soll sich dieser Wunsch erfüllen. Wer mitgezählt hat, hat bestimmt bemerkt, dass ein Wunsch übrig bleibt und das stimmt. Diesen Wunsch darf man lesen, ist aber auch selbst für dessen Erfüllung zuständig.

Wir sind jetzt natürlich sehr gespannt, was die Monate bringen werden, sind aber auch hochmotiviert, selbst an der Erfüllung unserer Herzenswünsche zu arbeiten. Zudem scheint der Alltag auf einmal viel magischer. Wir sind achtsam und achten auf alles, was geschieht, was irgendwie schön ist. Zudem gehen wir davon aus, dass auch Negatives, das uns wiederfährt, aus einem bestimmten Grund geschieht und wichtig für die Erfüllung eines unserer Wünsche ist.

Gleich zu Beginn des Jahres sind auf unserem Instagram-Account eine grosse Anzahl Posts und vor allem Reels verschwunden und wir haben keine Ahnung, warum. Dies mag nicht wirklich tragisch klingen, aber gerade die Reels haben wir mit viel Herzblut erstellt und teilweise nicht an einem anderen Ort abgespeichert, was uns weh tut. In dem Augenblick, als wir es bemerkten, überkam uns aber auch eine grosse Dankbarkeit für unseren Blog, der nicht der Willkür von Meta ausgeliefert ist. So haben wir beschlossen, dass wir uns wieder mehr auf unseren Blog konzentrieren wollen. Ausserdem wollen wir auch mehr Augenmerk auf unsere journalistischen Tätigkeiten legen. Somit hat dieses Problem oder Unglück etwas Gutes bewirkt, da wir davon ausgehen, dass es einen guten Grund dafür gibt, dass es passieren musste.

Ein weiteres kleines Malheur war unsere Haarfarbe. Wir wollten unseren blonden Haaren nur ein wenig abmattieren, die Farbe wurde aber viel dunkler, als gewünscht. Aber statt uns darüber zu ärgern, sahen wir die Vorteile dieser vorübergehenden Typveränderung. Wir sehen jünger aus, solche hellen Regenbogen-Farben wirken besser, die Augenfarbe wird wunderschön beton, wir können ausprobieren, ob diese Haarfarbe eine andere Wirkung auf uns hat, etc.

Ob diese „Unfälle“ vom Universum verursacht wurden, um uns bei der Erfüllung unserer Wünsche behilflich zu sein, oder einfach nur dumme Zufälle waren, spielt somit eigentlich gar keine Rolle. Es ist die Einstellung, die den Unterschied macht. Und wenn wir universelle Unterstützung erhalten, nehmen wir sie dankbar an.

Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf alles Schöne, alle Erfolge und Highlights, die das Jahr 2024 bringen wird und sind dankbar, wenn Fehler zu einer Routenkorrektur führen.

Kommentar verfassen