Freitag ist Kiwi-Tag im Casinotheater Winterthur

Wenn Eltern älter werden, kann das schon mal Sorgen bereiten. Wenn der verwittwete Vater anfängt, seine Wohnung mit Sicherheitskameras auszustatten, weil er glaubt, dass jemand sein Kiwi-Joghurt gestohlen hat, dann liegt der Gedanke nah, dass es sich um ernst zunehmende Anzeichen einer beginnenden Demenz handelt und es muss gehandelt werden. Am 6 März 2025 feierte Freitag ist Kiwi-Tag Premiere im Casinotheater Winterthur und bewies einmal mehr, wie anregend, berührend und zutiefst unterhaltsam psychologische Komödien sein können.

Als bekennende Liebhaber französischer Komödien, waren wir Feuer und Flamme, als wir erfuhren, dass Peter Niklaus Steiner im Casinotheater Winterthur Freitag ist Kiwi-Tag nach dem französischen Theaterstück Le jour du Kiwi von Laetitia Colombani inszenieren würde. Und das Darsteller-Quartett Andrea Zogg, Susanne Kunz, Peter Zgraggen und Eva Maropoulos versprach Schauspiel-Kunst auf höchstem Niveau.

Vom einsamen Buchhalter zum Medienstar

Bernhard Lehmann, ein älterer, verwitweter und sehr penibler Buchhalter, der sein Leben unter Kontrolle hat und dessen soziale Kontakte neben wöchentlicher Therapie-Sitzungen und seltener Besuche seines erwachsenen Sohnes Roger hauptsächlich im Verfassen „gesalzener“ Reklamationsbriefe an diverse Ämter und Unternehmen besteht, wird eines Tages aus seiner Routine gerissen, als er feststellt, dass sein Kiwi-Joghurt aus dem Kühlschrank verschwunden ist. Und der Kiwi-Joghurt ist heilig, denn es ist seine Lieblings-Geschmacksrichtung des Joghurt-6er-Packs und wird traditionell am Freitag genossen. Dieser Verlust ist Anlass genug, seinen Sohn ausserplanmässig antanzen zu lassen. Dass dieser, als er den wahren Grund für sein Erscheinen erfährt, eher mässig begeistert ist und auch ziemlich schnell wieder das Weite suchen will, ist selbstredend. Sein Leben als Pilot und Frauenheld lässt ihm nämlich wenig Zeit für Familienangelegenheiten, vor allem nicht so nebensächliche, da seine Beziehung zum Vater ziemlich distanziert ist. Auch die fehlenden Petit-Beurre (diese sind natürlich abgezählt) und die schneller leer werdenden Toilettenpapierrollen können ihn nicht von der Theorie überzeugen, dass sich ein Einbrecher regelmässig Zutritt in die Wohnung seines Vaters verschafft, viel eher verstärkt sich der Verdacht, dass es mit dessen geistiger Gesundheit rapide abwärts geht und er versucht ihn zunächst verständnisvoll, bald aber mit Nachdruck vom Besuch eines „Irrenarztes“, wie Bernhard diese Berufsgruppe verächtlich nennt, zu überzeugen, vor allem, als  dieser sich ein extrem überteuertes Überwachungssystem zulegt.
Auch Bernhards Psychoanalytikerin, die selbst mit einigen psychischen Problemen wie einem starken Mutterkomplex zu kämpfen hat, hält wenig von seiner Einbrecher -Theorie und diagnostiziert Wahnvorstellungen.
Dass sich Bernhards Vermutung dann tatsächlich bewahrheitet, der Sachverhalt aber noch einiges unangenehmer ist, als vermutet, da sich der Eindringling – eine junge obdachlose Frau- tatsächlich langfristig vor einiger Zeit in einem ungenutzten Schrank in seiner Wohnung eingenistet hat, übersteigt alle Vorstellungen und wirft nicht nur die Psychoanalytikerin aus der Bahn, sondern bringt auch Vater und Sohn wieder näher zusammen und Bernhard in die Medien. Doch ist es wirklich die Lösung, eine junge, obdachlose und offensichtlich sehr verzweifelte Frau ins Gefängnis stecken zu lassen? 

©René Tanner

Basierend auf einer wahren Begebenheit

Die Geschichte basiert- so abstrus sie klingen mag – lose auf einer wahren Begebenheit, die sich so ähnlich im Jahr 2008 in Japan zugetragen hat. Éric Faye, ein französischer Schriftsteller, las über diesen Fall, der ihn 2010 zu seinem Roman Nagasaki über einen einsamen, älteren Meteorologen, inspirierte. Der Roman wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Grand Prix du roman de l’Académie française (2010). Mit seinem minimalistischen Stil und seiner dichten Atmosphäre erinnert Nagasaki an japanische Autoren wie Haruki Murakami oder Yōko Ogawa.
Laetitia Colombani adaptierte das Stück dann 2023 fürs Theater. Die Inszenierung von Ladislas Chollat erhielt viel Zusprache und wurde für seine Mischung aus Humor und Zärtlichkeit gelobt.

Die deutsche Übersetzung von Charlotte Höcker wurde von Autor Domenico Blass ins moderne Winterthur übertragen und nun darf sich das Schweizer Publikum bis am 30. März 2025 an dieser scheinbar banalen Begebenheit, die sich zu einer überraschenden und bewegenden Geschichte über Einsamkeit und zwischenmenschliche Beziehungen entwickelt, erfreuen.

Die Zerbrechlichkeit der Sicherheit

Was dieses Stück so besonders macht, ist das sehr sensibel gezeichnete Bild familiärer und gesellschaftlicher Strukturen. Bernhard, der nach dem Tod seiner Frau keine neuen Bekanntschaften mehr machen wollte und sich mit beinahe jedem einzelnen Menschen in seinem näheren Umfeld zerstritten hat, was nicht zuletzt an seiner pedantischen, besserwisserischen Art und seiner emotionalen Unfähigkeit, mit anderen in Verbindung zu treten, liegt. Die Distanz wischen ihm und seinem Sohn Roger ist deutlich spürbar. Auch wenn sich dieser um seinen Vater kümmert, z.B. als er vom vermeintlichen Einbruch erfährt oder  sich eine mögliche Demenz abzeichnet, können sie nicht wirklich viel miteinander anfangen. Dass Rogers Beziehungsunfähigkeit aus seiner eher lieblosen Kindheit herrührt, ist anzunehmen, da seine Mutter starb, als er erst fünf Jahre alt  war und sein Vater ihm nicht die Geborgenheit gegeben hat, die er gebraucht hätte.

Sali Papa.
Roger

Du bisch zspoht.
Bernhard

Ich freue mich au, dich z’gseh. Schrib doch Swiss en Brief. Ich glaub, die vermissd dich scho.
Roger

Dafür interpretiert Bernhard in die Beziehung zu seiner Psychotherapeutin etwas mehr rein, als wirklich besteht. Während sie in ihm lediglich einen Patienten sieht, glaubt er, ihr Lieblingspatient zu sein.

©René Tanner

Wie schrecklich muss es wohl für einen alten Buchhalter, dessen Alltag komplett durchgeplant ist, sein, zu erfahren, dass eine obdachlose Frau schon seit einem Jahr in seiner Wohnung lebt, ohne, dass er es bemerkt hat. Wie würden WIR uns fühlen, wenn wir realisieren, dass die Sicherheit in unseren vier Wänden reine Einbildung war? Alleine die Vorstellung löst Beklemmung aus. Wie kann man sich in seinen eigenen vier Wänden je wieder sicher fühlen? Entsprechend verstörend ist die seltsame Energie, die Bernhard durch die Verhaftung der jungen Frau und des darauf folgenden Medienrummels entwickelt, worauf Roger ihm ins Gewissen redet und ihm vor Augen führt, wie gut er es hat im Vergleich zu dieser jungen Frau. Während dieses Gesprächs zieht Roger Vergleiche zu seinem Leben und seinem Verhältnis zu seinem Vater, was Bernhard die Augen öffnet und ihn schlussendlich aus seiner Isolation befreit.

Die Marginalisierung gewisser Gesellschaftsschichten

Unsere Gesellschaft leidet an einer Krankheit, die uns gewisse Randgruppen nicht mehr wahrnehmen lässt. Seien es die Armen, die Obdachlosen oder auch die Alten. Es gibt diese Menschen, jedoch werden sie komplett ausgeblendet. Vielleicht liegt es daran, dass uns ihre Anwesenheit unangenehm ist oder uns ihre Existenz vor Augen führt, dass etwas gewaltig schief läuft und jeder einzelne Verantwortung übernehmen müsste. Stattdessen übersehen wir sie, weil es einfacher ist, sie zu ignorieren.

Wie Bernhard ohne seine „gesalzenen“ Briefe und Therapiesitzung von der Gesellschaft übersehen werden würde, übersieht er, wie viele andere, die Obdachlosen, da sie nicht in sein Weltbild passen. Dass eine Person in seiner Wohnung leben kann, ohne, dass er es bemerkt, steht sinnbildlich für dieses Problem.

©René Tanner

Ein Ensemble der Extraklasse

Mit Andrea Zogg hat dieses Stück ein Zugpferd, das in Theaterkreisen als Garant für höchsten Theatergenuss steht. Der Charakterdarsteller besitzt in seinem Spiel eine grosse Authentizität und Menschlichkeit, was auch die verschrobenste Figur fürs Publikum fassbar macht. Bernhard ist nicht sympathisch und Andrea Zogg lässt ihn auch nicht sympathischer erscheinen, aber man spürt in seinem Spiel eine Traurigkeit, die einen Verständnis für diesen armen Mann, der den einzigen Menschen, der ihn je verstanden hat, verloren hat, aufbringen lässt. Dies ist eine grosse Gabe. Mit seiner Präsenz füllt er die Bühne im Alleingang und vermag das Publikum zu fesseln. Deshalb geniesst das Publikum jeden seiner „gesalzenen“ Briefe, die er an verschiedene Ämter und Unternehmen schreibt, ganz besonders, da sie viel über den Charakter dieses armen Mannes verraten.

Sie isch wieder do die Pennerin. De ganz Tag sitzt sie do vor em Denner mit ihrem Becher vo Starbucks. Sie stört mini Ornig.
Bernhard

©leslynch.ch – Andrea Zogg

Nicht minder faszinierend ist Peter Zgraggen als Sohn Roger, der nicht ganz so verkorkst wie sein Vater ist, aber ganz deutlich Beziehungsprobleme hat, was sich bei ihm vor allem in den wechselnden Liebschaften und seiner Unfähigkeit, eine wirklich enge Bindung einzugehen, zeigt. Wie verzweifelt er versucht, Verantwortung für seinen Vater, der ihm nicht wirklich nahe steht, zu übernehmen, ist einfach nur rührend und absolut nachvollziehbar. Trotz der eigentlichen Tragik seiner Figur, versprüht Peter Zgraggen eine Leichtigkeit und einen feinen Humor, der niemals übertrieben wirkt, sondern stehts wohldosiert. Die Natürlichkeit seines Spiels ist exquisit und ein echter Genuss, vor allem in den Momenten, in denen er nicht mehr weiter weiss und zu verzweifeln droht, wie wenn sein Vater ihm seine Geister-Theorie schmackhaft machen will.

Well du alles hesch und sie nüt! Du kennsch ihri Gschicht nöd!
Roger

©leslynch.ch – Peter Zgraggen

Überhaupt muss man dieses Vater-Sohn-Duo einfach feiern. Die beiden Darsteller entwickeln im Laufe des Stücks eine unglaubliche Dynamik und die Spannung zwischen ihnen ist beinahe greifbar. Ihre Diskussionen muss man einfach erleben und die Besäufnis-Szene ist ein unglaublicher Spass. Die Entwicklung ihrer Beziehung von einem sehr distanzierten Verhältnis hin zu einem liebe- und vertrauensvollen Vater-Sohn-Verbindung ist wunderschön.

©René Tanner

Ebenfalls sehr beeindruckt hat uns Eva Maropoulos als Lilly, die junge Obdachlose, die sich in Bernhards Wohnung einnistet und dort ein Jahr praktisch unbemerkt wohnt, bis ihr dieser wegen eines Kiwi-Joghurts auf die Schliche kommt. Die sonst so natürlich schöne Schauspielerin überrascht mit einem wirklich – pardon – abgefuckten Look (Kompliment an die Maske, sollte es eine geben), der perfekt zu ihrer Rolle passt und die seltsam unangenehme Ausstrahlung von Lilly nur noch verstärkt. Die nervöse, an den Fingernägeln knabbernde, wahrscheinlich drogenabhängige junge Frau, die unter einem solchen Druck zu stehen scheint, dass man fast schon in seinem Sessel zurück weichen möchte, ist die Verkörperung all dessen, was uns diese Randgruppe ignorieren lässt. Ja, Eva Maropoulos trifft mit ihrem Spiel und ihrer Intensität den Nagel auf den Kopf. Bravo!

Sie sind muetterseeleallei. Sie wohned genau so im Schrank wie ich. Nur isch Ihre es bitzeli grösser wie mine.
Lilly

©leslynch.ch – Eva Maropoulos

Die Psychoanalytikerin, die selbst mit so einigen psychischen Problemen zu kämpfen hat, wird von Susanne Kunz verkörpert und ist einige Nuancen plakativer angelegt, als die anderen Figuren. Dies muss nicht unbedingt schlecht sein, sie fällt aber einfach etwas aus dem Rahmen. Susanne Kunzs Spiel ist voller – teilweise fast schon Slapstick-artiger – Komik, wodurch die ernsteren Momente besonders eindrücklich sind. Dennoch scheint ihre Figur etwas aussen vor zu sein und nur bedingt am Geschehen teil zu nehmen, was grundsätzlich auch stimmt, da sie nur wenig Interesse für ihren Job aufbringen kann. Umso wichtiger ist ihr aber die direkte Bezahlung nach dem Termin, was sich zu einem Running Gag entwickelt. Alles Menschliche und alle Probleme ihrer Patienten sind ihr zu wider und sie seht sich nach einem Job ohne direkten Menschenkontakt, was darauf schliessen lässt, dass sie von ihrer Mutter, die sie, wie bereits erwähnt, regelmässig nach den Sitzungen anruft, in diese Richtung gedrängt wurde. Ihre Falsch-Diagnose Bernhards psychischen Zustand betreffend, rüttelt sie dann auf. Auf jeden Fall ist Susanne Kunz eine echte Sympathieträgerin und sorgt für viele Lacher.

Schaffed a dere Joghurt-Symbolik. Das isch Freud pur.

©leslynch.ch – Susanne Kunz

Bernhards Wohnung als Zentrum des Geschehens

Das Bühnenbild von Freitag ist Kiwi-Tag, das – wie auch das Kostümbild -von Heike Seidler entworfen wurde, ist erstaunlich bunt und fröhlich, etwas, das wir gar nicht erwarten würden, wenn man bedenkt, dass der Grossteil der Bühne Bernds Wohnung ausmacht. Allerdings erfahren wir, dass er nichts an der Wohnung verändert hat, seit seine Frau gestorben ist. Somit trägt die Wohnung wohl eher ihre Handschrift. – Deshalb stellt sein Malerarbeit gegen Ende des Stücks auch einen einschneidenden Moment dar, als die dunkelrosa Wände in Blau Nr 2 „Elefantenatem“ streicht.
Am äusseren linken Rand befindet sich die kleine, feine Praxis, in der Bernhard planmässig jeden Mittwoch – und hin und wieder, zum Leid der Psychoanalytikerin, auch unplanmässig – zu Besuch ist. Wenn man sich vor Augen führt, dass praktisch bei jedem Besuch wieder eine Woche um ist, was im Laufe des Stück doch das eine oder andere Mal vorkommt, wird einem klar, wie leer und unerfüllt Bernhards Leben sein muss. Lediglich die wenigen Besuche seines Sohnes brechen diese Struktur auf. Somit kann man sagen, dass sich praktisch sein ganzes Privatleben in der Wohnung abspielt, mal abgesehen von gelegentlichen Einkäufen.
Praxis und Wohnung sind streng getrennt, doch gelegentlich findet eine Durchmischung statt, wie wenn die Psychoanalytikerin ein Kissen von Bernhards Sofa nimmt. Dadurch scheint eine professionelle Grenze überschritten zu werden.
Sowohl seine Wohnung, als auch seine Praxis sind liebevoll mit schönen Details eingerichtet.

©leslynch.ch

Die Szenenwechsel, die teilweise grosse Zeitsprünge bedeuten, sind gut erkennbar. Es wird dunkel auf der Bühne und eine sphärische, leicht französisch angehauchte Musik erklingt. Der relativ unspektakuläre Wechsel ist stimmig und macht einen wirklichen Cut, zumal keine Umbauten anstehen, sondern lediglich die Zeitsprünge verdeutlicht werden.

Wer sollte sich Freitag ist Kiwi-Tag ansehen?

Freitag ist Kiwi-Tag ist ein intimes Stück über unausweichliche und ja, auch unangenehme Themen, wie Einsamkeit im Alter, Verlust, die Unfähigkeit, enge Bindungen einzugehen und Ausgrenzung. Allerdings werden diese Themen so sensibel und beinahe schon liebevoll angegangen, dass eine verführerische Leichtigkeit entsteht, die mit einer grossen Portion Humor unwiderstehlich wirkt. Unter der Regie von Peter Niklaus Steiner ist ein Stück entstanden, das vier grandiosen Schweizer Darstellern die Möglichkeit bietet, eine besondere Entwicklung zu durchleben und sich und die bestehenden Beziehungen neu zu entdecken. Somit ist dieses Stück vor allem für Theaterliebhaber, die gerne in die Tiefen der menschlichen Psyche eintauchen und Gefallen am puren, unverfälschten Leben finden.

Cast & Creative Team

Creative Team
Autorin: Laetitia Colombani (Le jour du kiwi)
Regie: Peter Niklaus Steiner

Regieassistenz: Annika Leitner
Bühnen- und Kostümbild: Heike Seidler
Deutsche Übersetzung: Charlotte Höcher (Freitags ist Kiwi-Tag)
Schweizerdeutsche Fassung: Domenico Blass

Cast
Bernhard Lehmann: Andrea Zogg
Psychotherapeutin: Susanne Kunz
Roger Lehmann: Peter Zgraggen
Lilly: Eva Maropoulos


Ein Herzliches Dankeschön an Peter Niklaus Steiner und das Casinotheater Winterthur für die Möglichkeit, diesen besonderen Kiwi-Tag zu geniessen.


©René Tanner
©leslynch.ch -Eva Maropoulos und Laetitica Colombani
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©leslynch.ch – Eva Maropoulos
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©leslynch.ch – Peter Zgraggen und Andrea Zogg
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©leslynch.ch – Peter Zgraggen und Andrea Zogg
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©leslynch.ch – Eva Maropoulos
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©leslynch.ch – Eva Maropoulos
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©leslynch.ch – Andrea Zogg und Peter Zgraggen
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©leslynch.ch – Peter Zgraggen
©leslynch.ch -Peter Zgraggen
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©leslynch.ch – Susanne Kunz
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©leslynch – Laetitia Colombani
©leslynch.ch – Andrea Zogg
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