Vom 19. bis 28. September 2025 verwandelt sich der Gemeindesaal im malerischen Städtchen Flawil in die geheimnisvolle militärische Sperrzone Area 51. Ja genau das Gebiet, wo sich angeblich die Überreste eines 1947 abgestürzten Ufos befinden sollen. Moment, Ufos? Das bedeutet doch auch Aliens? Der Verein Musicalfieber Flawil hat sich für sein 10-jährigen Jubiläum ein Musical ausgesucht, das sich an William Shakespeares Komödie Sommernachtstraum anlehnt: Dreamland. Dieses leicht überdrehte Musical von Chris Miller und Nathan Tysen wird in deutscher Fassung gezeigt und weiss sein Publikum bestens zu Unterhalten.
Habt ihr gewusst, dass unsere Begeisterung für Musicals 1996 begann, als wir in einer Industriehalle in Baden zum ersten Mal Space Dream sahen? Es war unser allererstes Live-Musical und bei dieser Spielfreude und Leidenschaft der Darsteller “ het’s üs de Ärmel inegnoh.“ Hier waren Menschen mit Herzblut bei der Sache, hier ging es nicht nur ums Geld. – Diese Erfahrung ist vermutlich auch der Grund, wieso uns die Schweizer Produktionen so am Herzen liegen. Space Dream– Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum verwandelte damals nicht nur Baden in eine Musicalstadt, sondern stand sinnbildlich dafür, dass Träume wirklich wahr werde können und legte den Grundstein für viele erfolgreiche Schweizer Musicslproduktionen.
Doch was hat Musicalfieber Flawil mit Space Dream zu tun? Wie Harry Schärer damals, hatten 21 Jahre später drei junge Menschen, den Wunsch, hochwertige Musicals auf die Bühne zu bringen mit allem drum und dran, allerdings in Flawil. Ihre Namen: Severin Pfeffer, Jacqueline Koller und Stephanie Heer. Ihr erstes Stück Non(n)sense hatte bereits im Gründungsjahr Premiere und der Rest ist Geschichte. Alle zwei Jahre bringt Musicalfieber Flawil eine neue Produktion auf die Bühne mit jungen DarstellerInnen und einer Live-Band. Eine weitere Schweizer Erfolgsgeschichte, die mit einem Traum begann.
Shakespeares Sommernachtstraum in der Wüste Nevadas
Dreamland ist ein 2019 entstandenes Bühnenmusical von Chris Miller (Musik und Buch) und Nathan Tysen (Buch und Gesangstexte). Es verlegt die Handlung von Shakespeares Sommernachtstraum auf den geheimen US-Militärstützpunkt Area 51 in der Gegenwart. Die Elfen aus Shakespears Geschichte werden zu auf der Erde gestrandeten Aliens, die Liebeswirren sind aber so chaotisch, wie im Original. Ähnlich wie Rocky Horror Show ist auch Dreamland eine Art B-Movie-Parodie und darf nicht ganz ernst genommen werden, denn es will vor allem unterhalten, obwohl auch ernste Themen wie Ausgrenzung, Zensur oder Mutter-Tochter-Beziehung angesprochen werden. Temporeich und manchmal etwas albern, ist es nicht nur für Profi-Produktionen eine gute Wahl, sondern vor allem auch für solche mit kleinerem Budget.
Die Story ist nicht in zwei Sätzen abzuhandeln, denn es ist so einiges los. Die US-Regierung hat auf dem ehemalige Area 51 in der Wüste Nevadas einen Freizeitpark mit dem klangvollen Namen Dreamland errichtet und möchte ihn nun der Zivilbevölkerung zugänglich machen und ein für alle Mal beweisen, dass keine Aliens oder Ufos auf dem Areal zu finden sind. Hierfür werden zwei Tage vor der offiziellen Eröffnungsfeier die vier besten Schüler*innen der Las Vegas Preperatory School eingeladen, um auf ihrem jeweiligen Paradegebiet zu forschen. Als Anreiz winkt dem Gewinner ein Vollstipendium für die beste Präsentation.

Rebecca, die Tochter der Rektorin und angehende Pilotin untersucht sämtliche Fluggeräte auf dem Gelände, ihr Freund Randy wird geologischen Strahlungsmessungen vornehmen, Eliot interessiert sich für Meteorologie und wird einen Wetterballon steigen lassen und Aurora, die Aussenseiterin unter den Nerds hat ihr Herz an die Astronomie verloren und ist davon überzeugt, dass es Leben auf anderen Planeten geben muss. Sie ist sogar im Besitz eines Lageplans, der zeigen soll, wo sich auf dem Areal sich Aliens befinden sollen.
Und diese werden nach 70 Jahren Gefangenschaft in einem unterirdischen Bunker dann tatsächlich von der Schülergruppe gefunden, wobei „gefunden“ nicht ganz stimmt, da die aus Licht bestehenden Ausserirdischen von blossem Auge nicht sichtbar sind und auch nicht kommunizieren können. Doch da ist ja noch Pucks Erfindung, eine Brille, die die Aliens für Menschen sicht- und hörbar machen soll. Wenn diese dann richtig funktioniert…

Professionalität und Leidenschaft, die begeistert
Das Besondere bei Musicalfieber Flawil ist, dass jeder Darsteller zusätzliche Funktionen in der Produktion übernimmt, was den Zusammenhalt spürbar stärkt, da jeder seine Fähigkeiten einbringen kann. So ist z.B. Kim Hoksbergen in ihrem Regie-Debut als ruhige, ausgeglichene Quinn, Mitglied des Musicalchors „Anfänger“ zu erleben. Dieser Chor soll dem TV-Bericht über die Eröffnung von Dreamland auf Channel 9 mit temporeichen Nummern etwas Pepp verleihen. Livia Angehrn spielt dabei die engagierte und aufbrausende Komponistin Scotty, die mit der Zensur ihres Songtextes durch Colonnel Rasmusson zu kämpfen hat und dies mit einer sensationellen Bühnenpräsenz und viel Stil in Spiel und Tanz. Ihre Auftritte bleiben definitiv in Erinnerung.
Ihr Lied ist jetzt von der US-Regierung freigegeben.
Colonnel Rasmusson
Allmächtiger Dtephen Sondheim, ich bin ein Opfer der zensur.
Machst du Witze?! Da sind mehr geschwärzte Stellen als in den Eppstein Akten.
Scotty

Um gleich noch beim Musicalchor zu bleiben: Die Nummern des Chors sind musikalisch ein wahrer Genuss. Hier darf wohl auch dem Musikalischen Leiter, Heiner Gabele, ein Kränzchen gewunden werden, der die Stimmen der Laiensänger aufs Beste auf einander abstimmt, um die schönen Harmonien der Kompositionen zu arrangieren. Dass die Darsteller*innen mit so viel Herzblut bei der Sache sind, vor allem auch bei den Gruppenszenen, macht einen besonderen Reiz aus. Es macht sehr viel Spass, das Spiel der Chormitglieder zu beobachten, wenn sie nicht im Fokus stehen. Keine*r fällt aus der Rolle, was dem Stück trotz der parodistischen Note eine schöne Authentizität verleiht.

Die Rollen der vier Haupdarsteller sind ebenfalls sehr passend besetzt: Die Rolle der Rebecca, die zwar auch ein Nerd ist -der Flugzeug-Nerd- , aber in der Vierergruppe so etwas die die Rolle der Highschool Queen einnimmt, wie wir sie aus amerikanischen Teenie-Komödien kennen, wird von Jacqueline Koller verkörpert und dies so herrlich ich-bezogen, und bevormundend, dass es eine wahre Freude ist. Vor allem ihr Boyfriend Randy kreigt dies zu spüren, bevor sie dann eine schöne, positive Entwicklung durchmacht. Sowohl stimmlich als auch darstellerisch ist Jacqueline Koller eines der Highlights des Stücks, weshalb auch Dreamland, in dem sie zu Beginn ein Solo singt, mit anspruchsvollen Koloraturen begeistert und in Erinnerung bleibt und dies bis über die Pause hinaus.
Du tust, was ich dir sage. das kannst du doch so gut.
Rebecca zu Randy

Nevio Weishaupt, der mit seinen 17 Jahren das Nesthäkchen im Ensemble ist, was man aber tatsächlich nicht merkt, verkörpert den verliebten angehenden Geologen Randy sehr glaubhaft. Er hat die Bühnenpräsenz eines künftigen Leadingman, sollte er denn eine professionelle Karriere als Musicaldarsteller anstreben. Stimmlich hat er ebenfalls einiges zu bieten und begeistert mit warmem Timbre und Rap-Einlage in Grizzlybär. Zudem begeistert sein doch recht schroffen und verletzendes Verhalten gegenüber Rebecca, als er jeder dem Liebesbann steht.
Dein kleiner Teddy ist ab jetzt ein Grizzlybär.
Auszug aus Grizzlybär

Severin Pfeffer hinterlässt als angehender Meteorologe Eliot grossen Eindruck. Er bewegt sich selbstbewusst auf der Bühne und vermag alle Nuancen seiner Rolle darstellerisch und stimmlich perfekt auszuloten. Egal ob als Streber, der genau weiss, was er vom Leben will, als aufdringlicher Liebhaber, oder Konkurrent von Randy – er konnte uns jederzeit überzeugen. Es ist nicht zu übersehen, dass Musicalfieber Flawil für ihn ein Herzensprojekt ist.

Als schüchterne Astromomin Aurora, die sich nicht so richtig wohl in ihrer Haut fühlt, brilliert Angelina Kilic. Sie verfügt über eine starke Stimme, die sie unter anderem in Mir sind die Sterne so nah unter Beweis stellen kann und ist eine versierte, sehr feinfühlige Schauspielerin, die es jederzeit schafft, die Stärke von Aurora zu zeigen und nicht nur, das Mädchen im Abseits. Die Entwicklung, die ihre Figur durchmacht, verkörpert sie glaubhaft und mit Bravour. Als diplomierte Make-Up Artistin und Visagistin verantwortet sie zudem bereits zum zweiten Mal das Make-Up und schafft es dabei jedes Ensemblemitglied perfekt für die entsprechende Rolle zu schminken, ja regelrecht in eine andere Person zu verwandeln. Wir waren schwer begeistert von ihrem ausserordentlichen Fähigkeiten.
Ich dachte nicht, dass ich überhaupt eine Chance hätte, aber jetzt bin ich seltsam optimistisch.
Aurora

Yara Kuratli spielt die Alienkommandantin Titania als selbstbewusste Powerfrau. Ihr erzwungene Vernarrtheit in den maskierten Hausmeister Schnyder ist der pure Spass und beweist ihr grosses Showtalent. Gesanglich überzeugt sie ebenfalls und zeigt ihre Stimmgewalt im romantisch-sinnlichem Träum süss.
Fülle seinen Mund mit Salzigem und Süssem.
Titania

Yara Kuratlis Titania hat in der Beziehung definitiv die Hosen an. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass Roman Stadlers Oberon trotz aussergewöhnlich sonorer Stimme eher im Hintergrund bleibt. Roman Stadler ist zudem für das kreative, liebevolle und vielseitige Bühnenbild verantwortlich. Sein Nachbau eines Selecta-Automaten sorgte für Begeisterung und auch das Raumschiff war gleichermassen originell wie funktional. Gerne hätten wir die überdimensionierten Süssigkeiten noch stärker in die Choreographie eingebunden gesehen. Sie waren Cats-verdächtig gut gelungen. In den Fokus gestellt wird das ansprechende und phantasievolle Bühnenbild durch das hervorragende Lichtdesign.

Ebenfalls überzeugt hat uns Sibylle Gabele als quirlige Puck die eine wunderschöne Bühnenchemie mit Angelina Kilics Aurora beweist und stimmlich begeistert. Diese beiden Figuren schienen Seelenschwestern getrennt durch Raum und Zeit zu sein und verstärken dieses Gefühl durch das zauberhafte Kontakt, das beinahe schon romantische Züge in sich trägt.

Philipp Guldimanns Hausmeister Schnyder ist ein Showstopper. Er weiss sich zu bewegen, ist souverän und verfügt zudem über eine wunderbar, wohlklingende, tiefe Stimme. Sein Schnyder bewahrt trotz einiger slapstickartigen Momente stehts eine berührende Würde. Man merkt, dass er mit Leib und Seele dabei ist und das Publikum begeistern kann.

Auch die anderen Rollen sind hervorragend besetzt. Stephanke Thür-Portmann als übereifrige Reporterin Melissa Simms sorgt von Beginn an für Action und vorab auch schon auf Social Media für Spannung (toller PR-Zug!) Tobias Bruggmann als Colonel Rasmusson ist herrlich unangenehm und Bettina Wolf als Dirktorin Wilson vermag sowohl die Strenge, als auch die Mütterlichkeit ihrer Rolle perfekt zu verkörpern.
Zudem muss hervorgehoben werden, dass wir selten ein so gutes Bühnendeutsch erleben durften, teilweise nicht einmal bei profesionellen Produktionen. Die Diktion bei jeder einzelnen darstellenden Person darf als perfekt bezeichnet werden.
Aliens mit Vorliebe für 50s-Sound
Besonders ins Auge stechen natürlich die Aliens, die in Dreamland, wie bereits angedeutet, in den 50er-Jahren auf der Erde landeten und nun seit 70 Jahren eingeschlossen sind (hervorragend dargestellt wird diese Zeitspanne durch die Striche an der Wand (Zehnmal zweitandfünfhundertzehn)). Als grosse Liebhaber des 50s-Sound gilt ihr grösstes Interesse, als sie dann endlich mit Menschen kommunizieren können, auch direkt Elvis. Als technisch fortschrittliche Spezies, konnten sie ihre Kenntniss über Menschen seither nicht mehr weiter entwickeln, was ein prima Aufhänger für nostalgische Gags ist.

Sehr gespannt waren wir auf die Kostüme der Ausserirdischen, denn so stiessen wir bei unseren Recherchen über andere Produktionen auf die unterschiedlichsten Interpretationen, von schillernden Goth/Glam-Ästhetik à la Rocky Horror bis hin zu sehr laienhaft behelfsmässigen Kreationen, je nach Budget und Erfahrung. Ja, ein bisschen hatten wir tatsächlich befürchtet, die plakativen „Grünen Männchen“ zu sehen, vor allem, nachdem wir den Selfie-Spot im Foyer des Lindensaals bewundert hatten (der ist übrigens richtig Klasse und sollte im Social Media-Zeitalter eigentlich Pflicht sein), doch weit gefehlt. Material, Farben, Lichtelemente, alles wurde perfekt in die Kostüme integriert und auch ohne die Info, dass es sich um Aliens handelt, hätte man dies dank Petra Hoksbergens wunderbaren Arbeit auf den ersten Blick erkannt. Kreativ und hochwertig mit viel Silber und Neon, trägt jeder Alien sein eigenes Design, aber im selben Stil. BRAVO! Auch die anderen Kostüme sind stilvoll und Rollen-entsprechend, wobei uns vor allem Auroras Kostüme sehr begeisterte mit den galaktischen glitzernden Elementen. Und die Kostümemdes Musicalchors sind Show pur mit ihren Wendejacken, Cowboyhüten und Collagejacken, die vor allem auch in der Masse überzeugen.

Um aber noch mal zu den Ausserirdischen zurück zu kehren: Hervor zu heben sind definitiv auch ihre langsamen, fliessenden, fast schon schwebenden Bewegungen, die sie tatsächlich wie Energie wirken lassen, vor allem im Dunkeln, wenn nur die Lichtelemente der Kostüme zu sehen sind. Ein wirklich gelungene Idee, die das Publikum sogar noch von Nahem bewundern kann wenn sich die Aliens (und auch die menschlichen Jugendlichen) ihren Weg durchs Publikum bahnen- eine tolle Idee!
Ein musikalischer Mash-up durch die Generationen
Musikalisch will sich Dreamland nicht ganz festlegen – erlaubt ist, was gefällt. Und das ist eine Menge. So findet man einige tolle Musical-Banger, die Glee-Fans definitiv begeistern dürften, aber auch einiges an Retro-Sound. So klingt der Alien-Song Wann geht die Tür auf? verdächtig nach dem 60s-Hit Hit the Road Jack und Aurora (einer unserer Lieblings-Songs, was bestimmt auch am grandios inszenierten Konkurrenzkampf lag) versprüht pures 50s-Feeling, obwohl dieser Song von Eliot und Randy gesungen wird und nicht von den Ausserirdischen. Auch Träum süss hat einen unüberhörbaren Retro-Vibe.
Begeistert waren wir von der sensationellen, siebenköpfigen Live-Band, die etwas erhöht im Bühnenbild integriert wurde und für die Produktion einen grossen Qualitäts-Pluspunkt gibt, vor allem, wenn das Sounddesign so hervorragend ist.
Fazit
Mit Dreamland ist es Musicalfieber Flawil dank grossem Engagement jedes einzelnen, viel Professionalität und Herzblut zum fünften Mal gelungen, sein Publikum zu begeistern. Wir sind uns sicher, dass die nächsten zehn Jahre genauso erfolgreich sein werden und sind schon gespannt, was sich das Kreativteam um Severin Pfeffer für das 20-jährige Jubiläum 2035 einfallen lässt. Zudem ist es sehr wahrscheinlich, dass wir dem einen oder anderen Mitglied auf einer Bühne ausserhalb von Flawil begegnen werden. Denn wie dem (sehr professionellen und hochwertigen) Programheft zu entnehmen ist, fungiert Flawil durchaus als Sprungbrett für eine professionelle Musicalkarriere, was auch bei den diesjährigen Darsteller*innen durchaus möglich wäre.
Vorerst können wir aber Dreamland, allen Musical-Liebhabern von Herzen empfehlen. Tickets für die verbleibenden Vorstellungen gibt es hier: https://www.musicalfieberflawil.ch/dreamland1/dreamland
Creatives
Buch: Chris Miller/Nathan Tysen
Musik: Chris Miller
Liedtexte: Nathan Tysen
Deutsche Fassung: Jens Luckwald
Projektleitung: Severin Pfeffer
Regie: Kimberley Hoksbergen
Musikalische Leitung: Heiner Gabele
Bühnenbild: Ramon Stadler
Choreografie: Bettina Wolf, Géraldine Weidmann
Kostüme: Petra Hoksbergen
Rebecca: Jacqueline Koller
Randy: Nevio Weisshaupt
Eliot: Severin Pfeffer
Aurora: Angelina Kilic
Quinn: Kimberley Hoksbergen
Scotty : Livia Angehrn
Melissa Simms: Stephanie Thür-Portmann
Colonel Rasmusson: Tobias Bruggmann
Direktorin Wilson: Bettina Wolf
Schnyder: Philipp Guldimann
Oberon: Ramon Stadler
Titania: Yara Kuratli
Puck: Sibylle Gabele
Spinnweb: Fabienne Brunke-Stadler
Motte: Reto Naef
Senfsamen: Dominik Peyer
Piano: Andy Hafner
Bratsche: Anna Zollikofer
Drums: Michael Stefania
Geige: Noelia Breu
Gitarre: Eduardo Tognazza
Cello: Lyn Schärer
Bass: Vivo
Ein herzliches Dankeschön für die Möglichkeit, dieses kreative und qualitativ hochwertige Musical zu sehen und zu rezensieren.








































