Coop Märchentheater – Fidibus präsentiert Aschenputtel – bybalzer

Kaum zu glauben, bereits seit 1986 verzaubert das Coop Märchentheater Fidibus Kinder und Familien in der gesamten Deutschschweiz. Die liebenswerte Hauptfigur, der Kobold Fidibus, kehrt auch in dieser Saison als magischer Mittler zurück, um die Bühne zu rocken und für das obligate Happy End zu sorgen. Vom 15.November 2025 bis zum 3.Mai 2026 tourt nun sein neuestes, mitreissendes Mundart-Musikmärchen: Aschenputtel durch die Schweiz.

Eigentlich wollten sich die ursprünglichen Gründer Sabina Rasser und Roland Münzel 2020 altersbedingt zurückziehen, was ohne Nachfolge unweigerlich das Ende von Märchentheater Fidibus bedeutet hätte. Doch dank des Engagements von Coop und eines leidenschaftlichen Fans – Conny Balzer Rüegg , ihres Zeichens Co-Geschäftsführerin der erfolgreichen Event-Agentur bybalzer durfte es weitergehen.
In dieser Neufassung des klassischen Märchens der Gebrüder Grimm, geschrieben von Tom Baumann und Mario Moe Schelbert, beweist Fidibus – der nahbare Kobold aus dem Zauberwald – erneut, warum er seit nunmehr 39 Jahren ein fester Bestandteil der Schweizer Kultur ist. Man darf gespannt sein, wie er mit seinem charakteristischen blau-roten Gewand, seinem funkelnden Zauberbuch und einer Prise Hokuspokus das Schicksal von Aschenputtel in die Hand nimmt.

Wir waren dem Dresscode entsprechend mit ein bisschen Glitzer an der Premiere von Coop Märchentheate Fidibus präsentiert Aschenputtel am 15. November im Casinotheater Winterthur dabei.

Fidibus, drei Haselnüsse und jede Menge unvergesslicher Melodien

Wer unsere Reviews regelmässig liest, der weiss längst, dass wir Produktionen für Kinder einen besonderen Platz in unseren Herzen reserviert haben, sprechen diese doch immer wieder unser inneres Kind an. Ausserdem lieben wir Märchen und da gehört Aschenputtel nicht zuletzt wegen des zauberhaften tschechischen Kultfilms Drei Nüsse für Aschenbrödel aus dem Jahre 1973, den wir uns, wenn möglich, mindestens einmal pro Weihnachten anschauen. Auch die Disney Realverfilmung von 2015 mit Lily James als Cinderella ist eine der gelungenen Verfilmungen eines Märchens. Das blaue Ballkleid ist und bleibt doch unerreicht!

©leslynch.ch – Maya Lotan

Bereits beim Betreten des wunderschönen Saals des Casinotheater ist der Blick auf die Bühne und das zauberhafte Bühnenbild frei. Grosse bemalte Elemente erschaffen links das kleine Haus der bösen Stiefmutter inklusive Ofen und Kellerabteil. Drei mobile Elemente in der Form von Bäumen sind leicht versteckt weiter hinten. Mittig und etwas nach rechts gehend im Hintergrund befindet sich das Königsschloss inklusive Torbogen und Türmen. Ganz rechts ist die Musikecke mit diversen Instrumenten. Man merkt wohl, dass es sich um eine Tourproduktion handelt: der Fokus liegt auf einer gute Wirkung, auch von weiter weg, die Gestaltung der Elemente ist kindgerecht, grosszügig und eher schlicht, nichts ist massiv, aber dennoch, oder gerade deswegen ist das Gesamtkonzept zauberhaft, äusserst wirkungsvoll und vor allem sehr funktional. Ein bisschen erinnert es uns an ein Puppentheater.

Das Stück beginnt: Fidibus betritt die Bühne und sofort sind die Kinder ganz Auge und Ohr. Einige von ihnen scheinen den Ablauf zu kennen, da sie vermutlich jedes Jahr die Vorstellung mit den Eltern, oder Grosseltern besuchen. Fidibus singt sein Fidibus-Erkennungslied, begleitet von zwei bärtigen Zwergen, die schwer an die Zwerge aus Schneewittchen erinnern. Das Lied ist eingängig und die Figur des Fidibus in seinem farbenfrohen Narrenkostüm in Blau-Rot ist unheimlich lebendig und sympathisch. Fidibus führt einen grossen braunen Koffer sowie sein magisches Zauberbuch mit sich. Damit es für die Kinder spannend bleibt, bezieht der Kobold die Kinder mit ein und lässt sie das aktuelle Märchen erraten. Einige mitgebrachte Hinweise wie der gläserne Schuh und drei überdimensionale Haselnüsse, sorgen für das Erfolgserlebnis als sie Aschenputtel richtig erraten. Leider müssen sich nun die Zwerge verabschieden, da sie in diesem Märchen keinen Platz haben. Als sich der grosse Koffer dann öffnet und Aschenputtel heraussteigt, sind auch wir als Erwachsene völlig gebannt. Mit Kinderaugen gesehen, muss dies ein überwältigender Effekt sein.

©leslynch.ch -Maya Lotan und Andrina Hauri

Die Handlung ist so ziemlich jedem bekannt, aber diese Version ist eine spannende Verschmelzung des Grimmschen Märchens und – ja, die drei mitgebrachten Haselnüsse, welche im Verlauf des Stücks mehrfach auf wunderbar magische Weise zum Einsatz kommen, haben es verraten – der tschechischen Filmversion. Fidibus ist dabei nicht nur der Erzähler, sondern auch die „gute Fee“, die die Figuren unterstützt. So ist Fidibus eine Version der Eule Rosalie, nur spricht sie eben Bündnerdialekt und offenbart Aschenputtel die magischen Nüsse. Die böse Stiefschwester Agnes ist auf eine so überzeichnete Art und Weise arrogant, dass man sie einfach bewundern muss. Der Prinz im Märchen namens Pius fühl sich der Aufgabe, König zu werden noch gar nicht gewachsen, sollte das Zepter aber recht bald übernehmen, da sein Vater, der König Appolonius von Marzipanien, bereits stark abgegeben hat und sogar einen Rollthron benötigt. Sein Götti motiviert ihn, die Königsprüfung abzulegen.

Din Papi mag und chan nümm. er brucht dringend en fähige Nachfolger.
Götti

Im Wald trifft Prinz Pius auf Aschenputtel, welches ihm das Schiessen mit Pfeil und Bogen beibringt, das Teil der Königprüfung ist. Was für ein Glück, dass ihre verstorbene Mutter eine grossartige Bogenschützin war. Als sich die beiden verlieben, lässt Fidibus rote Herzen auf sie niederregnen. Bis Fidibus das Happy End herbeiführen kann, gibt es noch einige Hürden für Aschenputtel und Prinz Pius zu überwinden. Doch wie wir alle wissen, werden die beiden auf dem Ball zusammen tanzen. Beim Finale begeistern die Darstellenden noch einmal mit ihren beeindruckenden musikalischen Fähigkeiten beim mitreissenden Medley.

©leslynch.ch – Maya Lotan und Sandro Niederberger

Die richtige Besetzung

Als quirliger Kobold Fidibus, Kind von Hokus und Pokus brilliert die grandiose Andrina Hauri. Ihre Darstellung ist sehr lebendig und akrobatisch und man hat das Gefühl, sie sei immer in Bewegung. Ihre zauberhafte und sehr magnetische Bühnenpräsenz macht sie zu Recht zum roten Faden des Stücks und ihr Kontakt zum Publikum ist fröhlich und authentisch. Im Stück singt sie und spielt sie gleich mehrere Instrumente: Cello, Saxophon und Klavier ,aber sie beherrscht noch einige mehr. Die gebürtige Bernerin erhielt ihre Ausbildung an Accademia Teatro Dimitri , was ihre athletische Körperbeherrschung erklärt und auch schon mal mit einem Kopfstand begeistert. Andrina Hauri ist ein absolutes Multitalent und als Fidibus ein grosser Gewinn.

©leslynch.ch – Andrina Hauri

Das arme, traurige Aschenputtel wird von der lieblichen Maya Lotan gespielt, Sie ist die perfekte Verschmelzung des traditionellen Aschenputtels und des tschechischen Aschenbrödel, das wir alle so lieben. Sie schafft es mühelos alle Facetten ihrer Figur völlig natürlich darzustellen. Sei es, wenn sie von ihrer bösen Stiefschwester Agnes schlecht behandelt wird, oder wenn sie auf den Prinzen trifft und ihm geduldig das Bogenschiessen bei bringt. Dir beiden verfügen über eine perfekte Bühnenchemie  die ihre junge Liebe sehr glaubhaft wirken lässt. Aschenputtels stille Momente, wenn sie um ihre verstorbene Mutter trauert, gehen sehr zu Herzen, was nicht zuletzt an Maya Lotans wunderschöner, heller Gesangsstimme liegt, die sowohl in ihren Solonummern als auch im Duett perfekt zur Geltung kommt (und wer hätte gedacht, dass Aschenputel E-Gitarre spielt?). Dennoch schafft sie es, eine optimistische Grundstimmung bei zu behalten und nie zu verzagen was ein gutes Rollenbild ist. Als modernes Mädchen macht sie sie sich auch Gedanken um den Zustand des Königreichs

Es sind so vieli Mensche uf de Flucht und de König kümmeret sich en Dreck drum. Aschenputtel

©leslynch.ch – Maya Lotan

Prinz Pius wird vom grossartigen Sandro Niederberger verkörpert, welcher uns mit seiner Wandelbarkeit schon bei S’letschte Märlibuech  in diversen Rollen begeisterte. Er verfügt nicht nur über ein wunderbares Timing, das gerade in Szenen, die Situationskomik nutzen. besonders wichtig ist, sondern versteht es jeden Moment und jedes Gefühl völlig natürlich zu kreieren und verströmt zudem eine wohltuhende Gelassenheit. Auch seine rockige Stimme kommt in seiner Solonummer perfekt zur Geltung. Aber auch im Duett mit Maya Lotan überzeugt er mit ruhigeren Tönen. Ja, es macht einfach immer wieder Spass Sandro Niederberger auf der Bühne zu erleben.

Was? Hürote? Devo het niemert öppis gseit. Prinz

©leslynch.ch – Sandro Niederberger

Was wäre Aschenputtel ohne mindestens eine böse Stiefschwester. In dieser Produktion schlüpft ein weiteres unglaubliches Talent in diese negative Rolle und zwar Valea Völcker – und dies mit solch einer Lust und Ausdrucksstärke, dass wir schon nach kürzester Zeit jedem ihrer Bühnenmomente entgegen fieberten. Es ist ihr deutlich anzumerken, dass sie es gewohnt ist auch als Alleinunterhalterin ein Programm zu bestreiten und das Publikum zu fesseln. Ihr Solosong mit den Textzeilen „Ich bin e frechi Göre und han e grossi Schöre“ ist ein richtiger Ohrwurm. Sie zählt zu den besten bösen Stiefschwestern, die wir je gesehen haben. Ihre Agnes ist wahrlich selbstverliebt, faul, eingebildet und  gemein, aber dabei so unterhaltsam, dass man sie lieben muss. Mit einer vielseitigen Mimik, Gestik und sogar Sprechweise kreiert Valea Völcker eine ganz eigene Antagonistin.

Et voilà, er passt wie abgschnitte…äh agosse.
Agnes

©leslynch.ch – Valea Völcker

Zudem schlüpft sie auch in die Rolle des Göttis, wo sie auch in einer Männerrolle mit viel Humor absolut zu überzeugen weiss. Spiel und Stimme ändert sie für diese Rolle komplett. Wie die anderen Darstellenden ist auch sie eine Multi-Instrumentalistin und spielt auf der Bühne Akkordeon und Trompete.

Der alternde König Appolonius von Marzipanien wird von Rafael Haldenwang portraitiert – und wie! Wir hatten im Sommer 2024 das Vergnügen ihn bei Pipi in Taka-Tuka-Land in Knies Kinderzoo zu erleben, wo er neben seiner Rolle als Messerjocke auch die Rolle als musikalischer Leiter innehatte. Rafael Haldenwang wirkt beim Musizieren eher in sich gekehrt, schlüpft er dann aber in die Haut einer Figur, lebt er dies komplett aus. Er lässt seinen König durch seine zusammengefallene Körperhaltung richtig zerbrechlich wirken. Zudem benötigt dieser einen Rollthron, um sich fortzubewegen und auch  das Sprechen fällt ihm schwer – eventuell leidet er an einer Form von Demenz. Selten bekommt man so einen Könign in einem Märchen zu Gesicht, aber das eine oder andere Kind im Publikum hat genau so einen Grossvater und kann besser verstehen, wieso der König seine Krone abgeben möchte. Sehr intim ist die Szene, in der Vater und Sohn vor dem Ball neben einander sitzen. König Appolonius wie gewohnt auf seinem Rollthron und Prinz Pius in einem Klappstuhl. 

©leslynch.ch – Rafael Haldenwang

Ach, Pius.
König

Jo, Papi.
Prinz

Mir sind au scho lang nümme so nebed enand gsesse.
König

Rafael Haldenwang ist nicht nur ein wundervoller Musiker, sondern auch ein ganz feinfühliger Charakterdarsteller, der seinen Rollen viel Tiefe verleiht, ohne zu ernst zu wirken.

Die böse Stiefmutter tritt nicht als Person auf, wird aber als Schattenfigur im Fenster eingeblendet, was nicht nur effektvoll, sondern auch witzig ist.

Märchenhafte Melodien

Meistens ist es doch so, dass die Kompositionen in einem Theaterstück ganz ähnlich wie im Film unauffällig bleiben und lediglich zur Untermalung von Szenen dienen, um Gefühle zu verstärken. Aschenputtel ist ein Musikmärchen und  beinhaltet viele, sehr unterschiedliche Lieder, die wunderbar auf die Stimmen der Sänger und Sängerinnen passen und richtige Mundart- Ohrwürmer sind. Sogar eine Variation der unvergesslichen Aschenbrödel Titelmelodie von Karel Svoboda wurde gekonnt eingewoben und vom König auf der Flöte intoniert. Gänsehaut pur. Überhaupt begeistert, dass die Cast gleichzeitig auch die Band formt und mit Sicherheit so manches Kind dazu motivieren wird, ein Instrument zu lernen.  Die beiden Co-Autoren Tom Baumann und Mario Moe Schelbert haben hier ein kleines Meisterwerk geschaffen. 

©leslynch.ch – Valea Völcker und Andrina Hauri

Mittendrin statt nur dabei

Wie bereits erwähnt, ist Fidibus eine Figur, die als Bindeglied zwischen dem jungen theaterbegeisterten Publikum und den Darstellern agiert und sie von Beginn an miteinbezieht. Dabei belässt er es nicht bei Fragen – wie zum Beispiel zur Pausenverpflegung der Kinder -, sondern fordert sie ganz bewusst dazu auf, mit zumachen. Eine unheimlich reizende Idee ist z.B., dass das Publikum anstelle der Tauben, dem armen Aschenputtel mit dem Mitmachsong: Blop, Blop, Blop. Blub, Blub Blub beim Sortieren der Linsen hilft. Mit Handbewegungen und Gesang wird tatkräftig und voller Begeisterung unterstützt. Und beim Ball darf das junge Publikum sich erheben und unter Fidibus Anleitung mittanzen, eine Aufforderung, der gerne nachgekommen wird. Die glänzenden Kinderaugen sprechen dabei Bände.

©leslynch.ch – Andrina Hauri

Fazit

Coop Märchentheater Fidibus bybalzer kreieren wunderschöne, unterhaltsame, kindgerechte Stücke, die das Märchengenre feiern, indem sie die Geschichten sinnvoll modernisieren, aber dennoch nahe genug an der Vorlage belassen, um das zeitlos Zauberhafte an Märchen zu bewahren. Verfeinert mit verschiedenen Musikstücken wird ein Erlebnis für das gesamte Publikum daraus (wir konnten den einen oder anderen Vater kräftig mitsingen hören). Der Kobold Fidibus sorgt für Nahbarkeit und einen roten Faden – nicht nur durchs Stück, sondern auch durch die einzelnen Stücke, die das junge Publikum Jahr für Jahr zurück kehren lassen.

Mit 90 Minuten Spielzeit inklusive Pause hat Aschenputtel auch eine völlig angemessen Dauer. Und wer noch ein tolles Weihnachtsgeschenk sucht, findet hier Tourdaten und Tickets: https://www.bybalzer.ch/fidibus-praesentiert-aschenputtel/geschichte

Cast & Creatives

Darsteller: innen
Fidibus: Andrina Hauri
Ella, Aschenputtel: Maya Lotan
Prinz Pius: Sandro Niederberger
Agnes, Stiefschwester: Valea Völcker
König Appolonius: Rafael Haldenwang

Kreativteam
Regie: Matthias Keilich
Regieassistenz: Alexandra Stieger
Musikalische Leitung: Rafael Haldenwang
Co-Autor: Tom Baumann
Co-Autor: Mario Moe Schelbert


Ein märchenhaftes Dankeschön an Conny Balzer für die Möglichkeit, dieses zauberhafte und humorvolle Kinderstück zu sehen und zu rezensieren. Wir  waren begeistert!


©leslynch.ch – Valea Völcker
©leslynch.ch – Valea Völcker und Maya Lotan
©leslynch.ch – Maya Lotan
©leslynch.ch – Andrina Hauri
©leslynch.ch – Sandro Niederberger und Rafael Haldenwang
©leslynch.ch – Andrina Hauri
©leslynch.ch – Sandro Niederberger und Rafael Haldenwang
©leslynch.ch – Maya Lotan und Sandro Niederberger
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©leslynch.ch – Andrina Hauri und Maya Lotan
©leslynch.ch – Sandro Niederberger und Valea Völcker
©leslynch.ch – Valea Völcker
©leslynch.ch -Maya Lotan
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©leslynch.ch – Rafael Haldenwang
©leslynch.ch – Valea Völcker und Sandro Niederberger
©leslynch.ch – Valea Völcker
©leslynch.ch – Maya Lotan und Sandro Niederberger
©leslynch.ch – Valea Völcker
©leslynch.ch – Sandro Niederberger und Maya Lotan
©leslynch.ch – Rafael Haldenwang
©leslynch.ch – Andrina Hauri
©leslynch.ch – Sandro Niederberger und Maya Lotan
©leslynch.ch – Maya Lotan und Sandro Niederberger
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©leslynch.ch – Sandro Niederberger und Valea Völcker
©leslynch.ch – Sandro Niederberger und Valea Völcker
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©leslynch.ch – Maya Lotan
©leslynch.ch – Conny Balzer Rüegg
©leslynch.ch – Tom Baumann
©leslynch.ch – Mario Moe Schelbert

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