Mykotherapie – Welcher Vitalpilz wirkt gegen Haarausfall?

Ich habe es ja schon diverse Male erwähnt: meine Haare spielen für mich eine echt grosse Rolle. Wenn sie nicht schön sind, fühle ich mich nicht gut und umgekehrt leider genau so. Letzteres war eine Weile der Fall. Ein krankes Meerschweinchen, das dann auch schweren Herzens eingeschläfert werden musste, Stress im Geschäft, fehlende Harmonie zu Hause und zu allem noch immer Corona hier und Corona da… Es wurde mir einfach zu viel. Und entsprechend meinem Inneren, begannen meine Haare ihre Geschmeidigkeit zu verlieren, wurden stumpf und unstylebar und gefühlt auch weniger. Es war definitiv keine Sache der Haarpflege von aussen, da ich da nichts geändert hatte. Und ich hatte solche Phasen auch schon mehrmals im Leben. Als ich noch lange, schwarze Haare hatte, war der Haarausfall so schlimm, dass ich mit Clip-in-Haarteilen auffüllen musste, da sie in den Längen so licht wurden. Mit den kürzeren, helleren Haaren ist dies zum Glück nicht nötig, aber ich spüre es einfach. Sie fühlen sich nicht an wie meine Haare, geben mir kein sinnliches Gefühl mehr. Also musste eine Lösung her.

Ich bin ja ein echter Liebhaber von Homöopathie. Ich beschäftige mich (leider doch zu wenig, um wirklich gut Bescheid zu wissen, aber immerhin ein bisschen) mit Gemmotherapie, Bachbüten und auch Mykotherapie. Fast zu all diesen Therapie-Formen bin ich über unsere Meerschweinchen gekommen. Wenn ein Meerschweinchen krank wird, ist die Schulmedizin sehr schnell am Anschlag, weil kaum Studien vorliegen bzw. die letzten Studien aus den 70ern stammen. Aus diesem Grund suchten wir Hilfe bei einer Tierheilpraktikerin . Sie brachte uns in Berührung mit Gemmo- und Mykotherapie. Und es kam zu einigen erstaunlichen Erlebnissen, als wir diese Mittel entsprechend anzuwenden begannen.

Heute möchte ich euch von der Mykotherapie berichten, welche selbstverständlich nicht nur für Tiere geeignet ist. Bei Mykotherapie dreht sich alles um Pilze und ihre Heilkräfte. In der traditionellen Chinesischen Medizin spielen Pilze schon sein Jahrhunderten eine grosse Rolle, aber auch in Europa werden sie schon lange verwendet, sind aber dennoch ziemlich unbekannt. Dabei kann eine Mykotherapie – so nennt man die medizinische Behandlung mittels Vitalpilzen – oftmals eine effektive Alternative oder auch Ergänzung zur konventionellen Therapie darstellen.

Auch wenn jeder Vitalpilz ein spezielles Einsatzgebiet hat, haben sie doch Gemeinsamkeiten. Sie

  • sind nicht giftig, also essbar (eine Überdosieren ist nicht möglich)
  • verursachen keinen Gewöhnungseffekt im Körper
  • stärken das Immunsystem
  • wirken antioxidativ
  • haben keine Nebenwirkungen
  • regulieren den Fettstoffwechsel
  • haben eine besonders hohe Nährstoffdichte
  • wirken adaptogen (eine alternativmedizinische Bezeichnung für biologisch aktive Pflanzenstoffe, die dem Organismus helfen sollen, sich erhöhten körperlichen und emotionalen Stresssituationen anzupassen)
  • wirken antitumoral
  • gehören zu den ältesten und am besten studierten Naturheilmitteln der Welt

Pilze sind übrigens viel näher verwandt mit uns Menschen, als es z.B. Pflanzen sind. Gewisse Pilzsorten teilen rund 30 % derselben Basispaarketten unserer DNA. Dies ist auch der Grund, warum Pilze oft viel schneller und auch besser wirken, als es z.B. Pflanzen tun.

Natürlich gibt es bei Vitalpilzen verschiedene Anbieter, aber unsere Tierheilpraktikerin hatte uns damals die Pilze von Hawlik empfohlen, da sie besonders rein und unbelastet seien, etwas, das natürlich sehr entscheidend ist. Deshalb blieben wir auch bei Hawlik. Und auch auf der Seite von Hawlik wird diesem Thema besondere Bedeutung beigemessen: Alle Produkte der Firma Hawlik stammen aus streng kontrolliertem Anbau nach biologischen Richtlinien und dürfen das Qualitätssiegel der Laborgruppe AGROLAB führen. Nur regelmässig kontrollierte Produkte werden damit ausgezeichnet. Die Laborgruppe AGROLAB ist unabhängig, akkreditiert und zertifiziert. Jede einzelne Charge wird von AGROLAB auf 250 Schwermetalle/Pestizide sowie Radioaktivität und Bestrahlung/Ionisierung kontrolliert und die Echtheit der Pilze ist mit einer Analyse belegt. 

Der Pilz, der für Haar- Problem in Frage kommt, ist der Polyporus umbellatus. Dieser Pilz macht im wahrsten Sinne des Wortes die Haare schön, vor allem bei stress- oder hormonbedingtem Haarausfall. Der Polyporus verlängert die Wachstumsphase und soll das Haar glänzend und geschmeidig machen.

Es ist vielleicht noch wichtig zu erwähnen, dass man keine Wunder erwarten soll. Vitalpilze wirken immer unterstützend. In meinem Fall bedeutete das, dass ich natürlich auch etwas gegen meinen Stress tun musste (Post dazu), denn dieser hat ja nicht nur negative Auswirkungen auf die Haare. Weiterhin musste ich meine Haare natürlich auch von aussen pflegen und die Pilze als Kur über einen längeren Zeitraum anwenden. Ich hatte eine Vorteilspackung mit 120 Kapseln, von denen ich zwei Mal täglich zwei Kapseln einnahm. Dies reicht für einen Monat. Und in diesem Zeitraum sollte man wirklich eine Verbesserung beobachten können. Bei mir konnte ich in bereits der zweiten Woche eine effektive Verbesserung feststellen.

Natürlich wirken Vitalpilze selten direkt auf ein bestimmtes Körperteil oder einen Bereich. So kann der Polyporus z.B. auch für ein schöneres Hautbild (z.B. bei Unreinheiten) eingenommen werden. Auch auf das Immunsystem hat er eine positive Wirkung. Und noch etwas: Am 3. Tag meiner Kur stand ich am Morgen auf und wunderte mich, dass ich mich besser und schlanker fühlte. Die letzte Zeit war ich irgendwie aus der Form geraten, ohne essenstechnisch zu übertreiben, was natürlich auch nicht besonders gut für meine sowieso schon schlechte Verfassung war. Als ich dann die weiteren Wirkungsbereiche des Polyporus nachlas, wurde mir alles klar. Er kann auch gegeb Wassereinlagerungen helfen, was bei mir definitiv der Fall war. Des weiteren konnte ich bald eine Verbesserung meiner Haut feststellen (ok, hier war wohl auch meine neue Gesichtspflegelinie nicht unschuldig, siehe Post). Auf jeden Fall war es schön zu sehen, dass der Pilz seine Wirkung tat und dann nach zwei Wochen auch meine Haare endlich wieder geschmeidiger und griffiger wurden.

Wer nun beschliesst, sich eingehender mit dem Thema Mykotherapie zu befassen findet ausser in Büchern (wie meinem hier) auch jede Menge Infos im Internet. Auf Hawlik.ch kann man z.B. nach Anwendungsbereich und nach den einzelnen Pilzen suchen, was ich sehr praktisch finde. Aber eine eingehendere Recherche nach den einzelnen Pilzen macht auf jeden Fall Sinn, wenn man die ganze Heilwirkung erfahren möchte. Schaut doch einfach mal vorbei.

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