Vermisst! – The Missing Days of Agatha Christie – Ein Krimi-Musical

Eine Frau verschwindet. Ihr verlassenes Auto wird im Graben mit eingeschalteten Scheinwerfern in der Nähe eines Sees in der südenglischen Grafschaft Surrey gefunden. Auf einem im Fahrzeug hinterlassenen Zettel kündigt die Schreiberin eine Wanderung an. Doch wo ist die Fahrerin? Ist sie ertrunken? Wurde sie entführt, war es Suizid oder wurde sie ermordet? Scotland Yard steht vor einem Rätsel. Immerhin handelt es sich dabei um die berühmte Krimi-Autorin Agatha Christie.
Vom 27. September 2024 – 11. Mai 2025 präsentieren die Kammerspiele Seeb das Musical Vermisst! – The Missing Days of Agatha Christie von Paul Graham Brown und James Edward Lyons, das auf einer wahren Begebenheit beruht, aber mit etwas Fiktion zu einem spannenden Krimi wird, ganz im Sinne der Queen of Crime.

Am 27. September 2024 durften wir in Anwesenheit des Creative Teams und vieler geladener Gäste aus der Schweizer Showszene die Jubiläums-Produktion der Kammerspiele Seeb mit dem Titel Vermisst! The Missing Days of Agatha Christie besuchen. Wir waren ausserordentlich gespannt, ein für uns neues Theater zu entdecken, wobei vorweg genommen werden darf, dass es all unsere Erwartungen übertraf, was nicht nur an dem hervorragenden Stück lag, sondern auch am Theater selbst.

Kammerspiele Seeb – Ein Juwel, dessen Entdeckung sich lohnt

Die Kammerspiele Seeb feiert 2024 ihr 50-jähriges Jubiläum. Was 1974 in einer wenig glamourösen Scheune in Seeb begann, entwickelte sich bald zu einem Geheimtipp. Nach 30 Jahren musste es einem Neubau weichen, was zum Umzug nach Bachenbülach führte. Seit 2006 befindet sich das Privattheater nun an der Zürcherstrasse im historischen Handörgeli-Fabrikgebäude und versprüht einen einmaligen Charme.

Eine Schande, dass es unser erster Besuch in diesem zauberhaften Theater war. Die Liebe des Brudergespanns zur Kunst ist in jedem roten Samtsessel zu spüren. Urs und Beat Blaser haben in den vergangenen fünf Jahrzehnte eine grosse Anzahl hochwertiger Stücke inszeniert und beherbergt. Der Prix Walo von 2019 für Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde mit Walther Andreas Müller in der Rolle von Papst Albert IV steht direkt im Eingangsbereich, an den Wänden hängen goldgeramte Bilder der Jubiläums- Produktionen.

Zauberhafte Art Déco Elemente entführen in eine Welt aus Gold und Samt. Was im Restaurant beginnt setzt sich im Theatersaal fort. Der Zuschauerraum ist klein und bietet Platz für acht Reihen rotsamtener Polstersessel, die steil angeordnet einen grandiosen Blick auf die kleine, aber feine Bühne bieten. Der schwere rote Samtvorhang ist alles, was das Theaterherz höher schlagen lässt, ebenso wie der atemberaubende Kronleuchter vor der Bühne. Über der Bühne prangt ein Schriftzug in Latein, den Theatermenschen nur zu gut kennen:

TOTUS MUNDUS AGIT HISTRIONEM (Die ganze Welt ist eine Bühne – wie es auch über der Bühne des von Shakespeare gegründeten Globe Theater in London stand)

Die Queen of Crime zu Gast in der Zürcher Agglomeration

Zum Jubiläum entschieden sich, die Kammerspiele Seeb, wieder einmal ein Musical aufzuführen. Aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse, kam nicht jedes Stück in Frage. Die Wahl fiel auf Vermisst! The Missing Days of Agatha Christie, das bereits in Berlin erfolgreich uraufgeführt wurde und mit einem vier Mann starken Ensemble auf die Bühne gebracht werden konnte.

Als Musikalischen Leiter konnte Paul Graham Brown, der sie Musik für das Stück komponiert hatte, gewonnen werden. Die Künstlerische Leitung übernahm Urs Blaser selbst, ebenso wie die Regie mit Sara Ackermann als Regieassistentin.

Agatha Christies 11-tägiges Verschwinden gibt Rätsel auf

Am 3. Dezember 1926 verschwand Agatha Christie für elf Tage spurlos. Niemand wusste, wohin sie gegangen war, und löste damit eine gross angelegte Suchaktion aus. Da ihr Auto verlassen in der Nähe eines Sees in Surrey gefunden wurde, lag die Vermutung eines Verbrechens oder Selbstmord nahe. Die Polizei und die Öffentlichkeit waren in höchster Alarmbereitschaft, und sogar Sir Arthur Conan Doyle (der Schöpfer von Sherlock Holmes) wurde hinzugezogen, um bei der Suche zu helfen. Am 14. Dezember 1926 konnte man sie schließlich in einem Hotel in Harrogate, Yorkshire, ausfindig machen. Interessanterweise hatte sie dort unter dem Nachnamen der Geliebten ihres Ehemannes Archibald Christie, der sie gerade verlassen hatte, eingecheckt. Es gibt bis heute verschiedene Theorien darüber, warum Christie verschwand, z.B. Emotionale Belastung oder ein Nervenzusammenbruch. Zur Zeit ihres Verschwindens war Christie sowohl durch den Tod ihrer Mutter als auch durch die Untreue ihres Ehemannes schwer belastet. Auch über eine dissoziative Amnesie wurde von Psychologen und Historikern diskutiert, da diese durch traumatische Ereignisse ausgelöst werden kann. Christie selbst hat nie wirklich erklärt, was in diesen elf Tagen geschah. Obwohl sie später in ihrer Autobiografie viele Details über ihr Leben preisgab, ging sie nie explizit auf ihr Verschwinden ein. Diese Episode bleibt eine der großen ungelösten Rätsel in ihrem Leben – passend für die „Queen of Crime“.

Zeitsprünge und verschiedene Erzählebenen erfordern Aufmerksamkeit

Diese Jubiläums-Inszenierung behandelt genau diese 11 Tage und zeichnet eine Geschichte, die Fakten glaubhaft mit frei erfundenen Handlungssträngen verstrickt. Wer glaubt, aufs Handy schauen, mit dem Nachbarn plaudern oder mit den Gedanken abschweifen, wäre eine Option (wobei so oder so keiner auf eine dieser Ideen kommen würde in Anbetracht der spannenden Geschichte), wird schnell eines Besseren belehrt, denn die Erzählweise des Stücks erfordert die ganze Aufmerksamkeit. Ein Mal befinden wir uns in der Gegenwart im Hotel, dann springen wir zurück zur Zeit der Trennung von Agatha und ihrem Ehemann Archie oder sogar ganz zur Anfangszeit, als sie sich kennen lernten. Dazu kommen traumähnliche Sequenzen, die in Agathas blühender Fantasie spielen, worauf sich die Protagonisten auf einmal in einen Zug (Mord im Orient Express) oder an Board eines Schiffs (Der Tod auf dem Nil) befinden.

Marisa Jüni und Sven Geiger

Hinzu kommt, dass die Krimiautorin sowohl als Erzählerin, als auch als Figur ihrer eigenen Erzählung fungiert, wodurch das Stück eine spannende Dynamik erhält, was durch das funktionale Bühnenbild von Henry Moderlack sowie den Einsatz von Licht, Nebel und Requisiten unterstützt wird. Vor allem die Lichttechnik lässt das Publikum staunen und bleibt in lebendiger Erinnerung.
Um direkt bei den Requisiten zu bleiben, erinnern wir uns gerne an das Auto-„Rennen“ zwischen Agatha und Archie, das zum Unfall führte. Doch auch die Szenenwechsel, die nur mit dem Drehen oder Öffnen eines Bühnenelements ermöglicht werden, faszinieren und sind der beste Beweis für den enormen Ideenreichtum des Creative Teams der Kammerspiele Seeb.

Rolf Sommer und Daniela Stoll

Gefühle und zwischenmenschliche Beziehungen im Fokus

Ja, Krimis sind nicht jedermanns Sache. Zu aufregend, zu blutig, zu brutal. Aufregend ist diese Inszenierung tatsächlich, doch auch für sensible Magen absolut geeignet. Denn im Fokus des Geschehens stehen die Protagonisten, ihre Gefühle und die Beziehungen zu einander, allen voran Agatha Christie, welche durch Daniela Stoll verkörpert wird. In ihrer ersten Musicalrolle erweckt die Schaffhausen-stämmige Sopranistin die Queen of Crime mehr als nur zum Leben. Neben ihrer aussergewöhnlich schönen, ausdrucksstarken Gesangsstimme, die aber natürlich unüberhörbar zeigt, dass sie bisher vor allem im Opernfach anzutreffen war, wo sie Erfolge feierte und diverse internationale Preise gewann, zieht einen vor allem ihre Intensität in den Bann. Ihre dunkel glitzernden Augen lassen das Publikum von Beginn an spüren, dass Agatha Christie in diesem Stück vor Eifersucht getrieben tatsächlich ein wenig am Wahnsinn entlang schrammt. Wann immer sie auf der Bildfläche erscheint, zieht sie die Blicke auf sich und als Erzählerin, ja, Autorin der Geschichte, ist sie die meiste Zeit präsent. Dabei hat sie eine besondere Art ins Publikum zu blicken, dass als sehr persönlich wahrgenommen wird.
Die Rückblenden, die in der Zeit der Trennung spielen, zeigen die schleichende Machtverschiebung zwischen Agatha und Archie auf schmerzhaft nachvollziehbare Weise, wobei Daniela Stoll auch hier mit darstellerischem Können glänzt. Im Laufe des Stücks vollzieht sie eine starke Entwicklung vom romantischen Mädchen zur reifen, verständigen Frau und erfolgreichen Autorin.

Jetzt bist du in Erfolg gekleidet und ich kann dich nicht mehr erreichen. Du lebst in deinen Büchern. Es ist nicht meine Welt.

Ich habe einen neuen Literaturagenten und verdiene jetzt mehr als du.

Daniela Stoll

Agathas Ehemann Archie weiss traditionelle Rollenbilder zu schätzen und mag sich deshalb nicht wirklich über ihren Erfolg freuen. Dennoch tut er sich sehr schwer damit, Agatha endgültig zu verlassen, selbst wenn ihn seine Geliebte dazu drängt und es auch seinen Wünschen entspricht. Sehr eindrücklich ist deshalb der Unterschied im Spiel, sobald Nancy Neale die Bühne betritt. Aus dem schuldbeladenen, bewusst kühlen Ehemann, der nicht dauernd von seiner Noch-Ehefrau an die schönen Zeiten erinnert werden möchte, wird ein fürsorglicher Liebender. Sven Geiger schafft diesen Spagat mit viel Feingefühl und nuancenreichem Spiel, weshalb man ihm den Ehebruch nicht mal all zu übel nehmen kann. Seine angenehme Stimme kommt in Duetten besonders gut zur Geltung, wirklich erstaunlich ist aber seine Fähigkeit, alleine durch seine Haltung und seine Mimik, Aufmerksamkeit zu erregen und atmosphärische Dichte zu erzeugen.

Marisa Jüni und Sven Geiger

Mit Marisa Jüni wurde als Nancy Neale eine zauberhafte, natürliche Darstellerin mit lieblicher Singstimme verpflichtet, die ihrer Figur im Verlauf des Stücks Ecken und Kanten verleiht und mehr und mehr durchblicken lässt, dass sie eine Vergangenheit hat. Da wir sie bereits in anderen Rollen erleben durften, freute es uns besonders, wieder eine neue Seite ihres darstellerischen Könnens entdecken zu dürfen. Sehr erwachsen und bestimmt kämpft sie für ihre Träume, verliert in Anbetracht der Situation aber auch mal den Kopf. Die Szenen, die sich aus Nancys Anspannung und Überforderung entwickeln – sei dies die Konfrontation mit Agatha, als diese ihre Tasche durchsucht und auf belastende Beweise stösst, oder als Nancy keinen Ausweg mehr sieht, als Agatha mit einer Waffe zu bedrohen – sind höchst sehenswert und untermauern Marisa Jünis Fähigkeiten als Charakterdarstellerin.

Marisa Jüni und Sven Geiger

Die Rolle des  Hotelmanagers John erscheint auf den 1. Blick zu klein und bedeutungslos für einen begnadeten Darsteller wie Rolf Sommer, der 2023 mit dem Deutschen Musical Theater Preis für den Besten Darsteller in einer Hauptrolle (Dällebach Kari) ausgezeichnet wurde. Jedoch dauert es nicht lange, bis jeder im Publikum zumindest ahnt, dass sich hinter der glatten Oberfläche des Hoteliers mehr verbirgt; etwas Unheimliches, Gefährliches, eine Art Phantom, der über eine besondere Beobachtungsgabe verfügt und somit den meisten immer einen Schritt voraus ist. Und diese zunächst unterschwelligen Aspekte der Rolle vermag Rolf Sommer mit traumwandlerischer Sicherheit zu den richtigen Momenten hervor blitzen zu lassen, langsam zu verstärken, bis sie endgültig das Ruder übernehmen. Denn bald schon zeichnet sich ab, dass er direkt von einem Todesfall, der in diesem Hotel ereignete, betroffen war… Oder war er sogar daran beteiligt? Und in welcher Beziehung steht er zu Nancy Nealy? Zu viel soll hier nicht verraten werden, da es ein Sakrileg ist, das Ende eines Krimis vorweg zu nehmen. Angedeutet werden darf aber, dass Agatha Christie in John ihren Meister findet und bald schon mit Situationen konfrontiert wird, die sie sich nicht schöner in einem ihrer Romane hätte ausdenken können. Wer die Spannung zwischen Joker und Harley Quinn aufregend findet, wird die Szenen zwischen Daniela Stoll und Rolf Sommer lieben, da sie an Intensität kaum zu übertreffen sind. Beide mögen die Genialität und den ganz leichten Wahnsinn ihrer Figuren exzellent zu verkörpern, weshalb sich alleine für dieses Duo der Besuch des Musicals lohnt.

Die Wahrheit wird schon ans Licht kommen…

Das tut sie immer…

Rolf Sommer

Modisch und musikalisch back to the 20s

Nicht nur in Sachen Bühnenbild und Requisiten, sondern auch kostümtechnisch wird bei den Kammerspielen Seeb auf Qualität Wert gelegt. Mit wieviel Detailliebe und Fachwissen Kostümbildnerin Sarah Stock die verschiedenen historisch akkuraten Kostüme erstellt hat, ist einfach atemberaubend. Dabei wird bei den Damen auf die klischeebehafteten Flapperkleidchen, die man an jeder 20s-Motto-Party zu Hauf entdeckt, verzichtet und auf alltagstaugliche, gerade geschnittene Kleider mit tiefer Taille gesetzt, die optisch hochwertigen Stoffen gefertigt wurden. Besonders Nancys rostrotes mit grüner Spitze besticktes Kleid mit transparentem Überstoff hätten wir uns liebend gerne von Nahem angesehen. Da das Stück im Dezember spielt, dürfen natürlich auch die obligaten Pelzkragen an den Mänteln nicht fehlen.
Auch bei der Maske wurde Wert auf unaufgeregte Korrektheit gelegt. So tragen die Damen ihr für die 20er typischen Kurzhaarfrisuren mit perfekt gelegten Wasserwellen. Alles in Allem ist die Ausstattung ein wahrer Augenschmaus.

Daniela Stoll, Sven Geiger, Marisa Jüni und Rolf Sommer

Was wären die Roaring 20s ohne Tanz? Choreographin Evelina Stampa lässt die vier Darsteller mehrere Male das Tanzbein schwingen. Besonders in Erinnerung bleibt dabei natürlich der originelle und energiegeladene Charleston direkt zu Beginn des zweiten Aktes, aber auch der Foxtrott, der z.B. beim Tanztee in Paaren auf die Bühne gebracht wird. Die vier Darsteller machen dabei alle gleichermassen eine gute Figur, was einerseits natürlich für die Professionalität der Darsteller, aber auch für die Fähigkeiten der Choreographin spricht.

Musikalisch mag es keine absoluten Ohrwürmer geben (zumindest nicht beim einmaligen Hören), dafür begeistern die Liedtexte in Deutsch, die meist wichtiger Bestandteil der Geschichte sind und diese voranbringen oder Details erklären. So besingt Agatha zum Beispiel, welche Gegenstände sie in Nancys Tasche findet, was uns etwas an Jonathan Larsons Stil erinnert und keineswegs langweilig wirkt – im Gegenteil. Wir bewundern diese Art von Liedtexten sehr, da das Schreiben viel Ideenreichtum voraussetzt.
Auf jeden Fall gibt es für alle vier Darsteller Möglichkeiten, ihr gesangliches Können unter Beweis zu stellen und aufgrund der schönen Harmonien vermisst man auch keine Livemusik.

Einige Highlights der Inszenierung

Für besonders viel Begeisterung sorgen zwei Szenen, die die Darsteller in anderen Rollen zeigten. So verkörpern Marisa Jüni und Sven Geiger in der Gegenwart des Stücks Mr. und Mrs. Davenport, ein älteres Ehepaar aus besserer Gesellschaft, das über das Verschwinden der bekannten Krimi-Autorin diskutiert. Sowohl Sven Geiger als schwerhöriger, etwas tattriger Herr, als auch Marisa Jüni als extrem blasierte, ältere Dame brillieren mit der Darstellung dieser überzeichneter Figuren, was sich besonders in der affektierten Sprechweise zeigt und für viele Lacher sorgt.

Freddy, das musst du doch wissen, dass du nicht gleichtzeitig reden und schlucken darfst.

Übertroffen wird dies nur noch durch Rolf Sommers „Detektiv“, der Archie Christie verhört und sich dabei in eine komplett andere Person verwandelt und einen tosenden Szenenapplaus erntet.

Aber auch die Sequenzen, in denen sich Gegenwart, Vergangenheit und Fantasie vermischen, sind sowohl dramaturgisch, als auch visuell sehr aufregend und anspruchsvoll. So endet der 1. Akt mit der bereits erwähnten Szene an Board eines Schiffs. Agatha fantasiert und weiss auf einmal nicht mehr weiter.

Sie sind die Autorin. Sie müssen es wissen!

Notiz: Mord noch vor der Pause und kurz überlegen.

Sven Geiger, Daniela Stoll, Marisa Jüni und Rolf Sommer

Fazit

Regisseur Urs Blaser hat ein Jubiläums-würdiges Stück auf die Bühne seines Theaters gezaubert, das das Publikum vom ersten Augenblick bis zur letzten Note mit viel Ideenreichtum und Qualität überzeugt. Die vier exzellenten Darsteller schaffe es, das Publikum zu fesseln und über die ganze Länge es Stücks zu faszinieren und beweisen, dass ein Musical keine 20 Ensemble-Tänzer:innen braucht, um Eindruck zu machen und in Erinnerung zu bleiben.
Wer wissen will, wie Agatha Christie die 11 Tage ihres Verschwindens möglicherweise verbracht hat und welchen Fall sie lösen wird, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, sich dieses durch und durch grandiose Stück auf der Bühne der Kammerspiele Seeb anzusehen. Tickets könne direkt hier bestellt werden.


Ein herzliches Dankeschön für die Einladung zur Premiere und die Möglichkeit, dieses aussergewöhnliche Stück zu sehen und zu rezensieren.


Darsteller
Agatha ChristieDaniela A. Stoll
Archie ChristieSven Geiger
Nancy NealeMarisa Jüni
JohnRolf Sommer

Buch, deutsche Fassung und Story – James Edward Lyons
Regie & Produktionsleitung – Urs Blaser
Musik, Liedtexte und Story – Paul Graham Brown
Choreografie  – Evelina Stampa
Regieassistentin – Sara Ackermann
Produktion – Kammerspiele Seeb
Bühnenbild / Techn. Gesamtleistung & Bühnenbau – Henry Moderlak
Licht- & Bühnentechnik – Henry Moderlak, Thomas Gräser & Daniel Hostettler
Kostüme – Sarah Stock
Maske – Elena De Donno
Sprache – Hochdeutsch

Daniela Stoll und Sven Geiger
Daniela Stoll und Rolf Sommer
Daniela Stoll und Sven Geiger
Sven Geiger und Daniela Stoll
Marisa Jüni und Sven Geiger
Marisa Jüni, Daniela Stoll, Rolf Sommer und Sven Geiger
Rolf Sommer
Rolf Sommer, Daniela Stoll, Sven Geiger und Marisa Jüni
Daniela Stoll und Sven Geiger
Daniela Stoll und Rolf Sommer
Désirée Lynch von Les Lynch
Marisa Jüni
Daniela Stoll und Marisa Jüni
Rolf Sommer
Marisa Jüni, Daniela Stoll und Sven Geiger
Marisa Jüni, Sven Geiger und Rolf Sommer
Daniela Stoll
Marisa Jüni und Sven Geiger
Daniela Stoll
Charlene Lynch von Les Lynch
Rolf Sommer
Sven Geiger und Marisa Jüni
Daniela Stoll, Rolf Sommer und Marisa Jüni
Premieren-Applaus: Rolf Sommer, Daniela Stoll, Urs Blaser und Paul Graham Brown

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