Bienvenue à Paris! Vom 18. Oktober bis zum 28. November verwandelt sich die Bühne des Gemeindesaals Möriken ins Paris des Jahres 1889. Gezeigt wird Der Graf von Luxemburg in einer herrlich opulenten und „genetflixten“ Inszenierung des innovativen Theatermachers Simon Burkhalter. Die Operette Möriken- Wildegg beweist ein weiteres Mal, dass ein guter Walzer immer zu begeistern vermag.
Es gibt Kunstformen, die nie wirklich alt werden – sie verändern nur ihr Gesicht.
Die Operette gehört zweifellos dazu. Entstanden aus der Lebenslust des 19. Jahrhunderts, schwingt sie bis heute zwischen Leichtigkeit und Sehnsucht, zwischen Ironie und echter Romantik. Sie ist die kleine Schwester der Oper, gewürzt mit Humor, Champagner und einem Augenzwinkern – aber auch mit einem erstaunlich wachen Blick auf die Menschen und ihre Träume. Wir kommen ursprünglich vom Ballett und sind mit den europäischen und auch amerikanischen Revuefilmen der 50er und 60er Jahre aufgewachse, die gerne auf einer Operette basierten, und haben damals schon die Leichtigkeit, den Humor, die Musik und die Tanzszenen geschätzt.
Dass gerade heute wieder so viele Menschen Freude an der Operette finden, liegt vielleicht daran, dass sie uns an etwas erinnert, das wir im Alltag oft vermissen – an die pure Lust am Spiel, an Schönheit, an Übertreibung und daran, dass man das Herz auch mal auf der Zunge tragen darf ,oder weil die Generation Boomer nun im Operettenalter ist. Diese Ansicht vertritt Simon Burkhalter und macht sich somit keine Sorgen, dass der Operette die Zuschauer ausgehen könnten. Er leistet zweifelsohne einen grossen Beitrag dazu, da er sich nicht scheut, Klassiker zu kürzen, diese zu modernisieren und so den Fokus neu zu setzen. Er nennt dies augenzwinkernd „netflixen“ und auch Karin Leuthard, ihres Zeichens Vereinspräsidentin Operette Möriken-Wildegg, schwärmt davon wie Simon Burkhalter den Grafen von Luxemburg geradezu „entstaubt“ hat.
Und genau das beweist die aktuelle Produktion der Operette Möriken-Wildegg von Franz Lehárs Der Graf von Luxemburg auf beglückende Weise: Sie zeigt, dass Operette weder Staub noch Patina kennt, wenn man sie mit Fantasie, Humor und Herzblut erzählt. Und dieses Herzblut ist schon beim Betreten des Gemeindehauses spürbar. Ja, die Möriker sind stolz auf Ihre bald 100-jährige Operetten-Tradition und das dürfen sie mit Recht.

Liebe über Standesgrenzen hinweg
Die Handlung ist schnell erzählt: Der verarmte Graf René von Luxemburg lässt sich aus Geldnot auf einen ungewöhnlichen Handel ein: Für eine stattliche Summe heiratet er – ohne die Braut zu sehen – eine junge Sängerin, Angèle Didier. Die Ehe soll nur auf dem Papier bestehen und nach drei Monaten wieder geschieden werden. So will der zwielichtige Kunstmäzen Fürst Basil Basilowitsch die gesellschaftliche „Anständigkeit“ herstellen, um Angèle später als „Gräfin von Luxemburg“ selbst heiraten zu können.
Doch natürlich kommt alles anders:
René und Angèle begegnen sich zufällig – ohne voneinander zu wissen, dass sie bereits verheiratet sind – und verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Als die Wahrheit ans Licht kommt, folgt eine Kette herrlicher Verwicklungen, Eifersüchteleien und Maskeraden, bevor sich am Ende das Herz und nicht das Geld durchsetzt. Wie es bei einer Operette so üblich ist gibt es ein Happy End für alle.

Innovation und Charme
Die Bühne des Gemeindesaals Möriken mit ihrem imposanten Orchestergraben, ist bereits sehr beeindruckend und kann so manchem Theatervergleich locker standhalten. Wir mögen es zudem sehr, wenn der schwere Vorhang vor dem Stückbeginn offen steht und wir bereits Teile des Bühnenbilds erahnen können. Der auf einen transparenten Vorhang projiziert Titel erinnert stark an den Vorspann von Operettenverfilmungen, wirkt äusserst elegant und schürt die Vorfreude. Noch bevor der Vorhang aufgeht, erscheinen Chorsänger:innen in bunten, stilvollen Harlekinkostümen und bringen sich in Position. Als dann Der Graf von Luxemburg mit dem Chorlied: Karneval! Ja,du allerschönste Zeit, gefolgt von des Grafen Lied Mein Ahnherr war der Luxemburg eröffnet wird, springt der Zauber sofort auf das gesamte Publikum über. Was für eine Energie, was für eine Lebensfreude! Das Bühnenbild von Simon Burkhalter ist umwerfend: die perfekte Vereinigung von konzeptionellen und nostalgischen Elementen. Zwei graue im Winkel zueinamderstehenden Elemente wirken wie Bilderrahmen oder liebevolle Schaukästen.

Im linken Rahmen befindet sich eine Treppe, die zu einem erhöhten Restaurant-/ Café Bereich führt. Das Hintergrundbild ist auf eine Leinwand gemalt und wirkt romantisch. Stühle und kleine runde Bistrotische vervollständigen das Bild. Rechts sehen wir eine aufgenalte idyllische Strassenszenrie, die zum gerade neu eingeweihten Eiffelturm führt. Eine beleuchtete Strassenlaterne und ein Ballonstand wirken stimmungsvoll und akzentuiert. Das Atelier von Graf René und Renés Künstlerfreund Armand Brissard wird mittels zwei mobilen kleineren Elementen vor die Hauptszenerie des ersten Aktes geschoben. Derlei konzeptionellen Bühnenbilder begeistern uns immer wieder mit ihren Detailreichtum und dem gleichzeitigen Weglassen zu verspielten Dekors, das das Auge des Zuschauers ablenken könnte. Auch die Bühnenbilder des zweiten – der Wintergarten von Adèle – und des dritten Aktes – die belebte Lobby des Pariser Grandhotels – sind schlichtweg bezaubernd und wirken dank der hervorragenden Lichttechnik von Ninian Mathis noch idyllischer. Wie man im Programmheft lesen kann, hat der junge Lichtdesigner schon während seiner Kantonsschulzeit am Theater St. Gallen Erfahrungen gesammelt und war schon 2023 für Burkhalters von der Presse hochgelobten Neufassung von Strauss‘ Eine Nacht in Venedig in Möriken-Wildegg zuständig.

Die Träger des Lehárschen Zaubers
Raimund Wiederkehr brilliert als der titelgebende Graf René von Luxemburg. Der souveräne Leading Man füllt seine Rolle mit viel Charme, ordentlich Schalk im Nacken, unangefochtener stimmlicher Kraft und starker Bühnenpräsenz aus. Zu gerne hätten wir ihn schon in der Möriker Inszenierung von 2009 gesehen, um einen Vergleich ziehen zu können.

Er war derselbe Lustikus, dem einst in schwachen Stunden, bei Würfelspiel und Becherklang, sein Erbteil ist verschwunden. Und auf der Stammbaumleiter, da sassen immer heiter, die edlen Sprossen ohne Geld und pfiffen auf die ganze Welt.
Auszug aus mein Ahnherr war der Luxemburg
Das Zusammenspiel mit Flurina Ruoss ist dabei ein Magnet des Abends, zart, natürlich, romantisch. Besonders gut gefallen haben uns ihre beiden Duette „Sie geht links, er geht rechts“ im 1. Akt und „Bist du’s lachendes Glück“ im 2. Akt. Die Harmonie dieser beiden volltönenden Stimmen ist schlichtweg wunderschön anzuhören.
Flurina Ruoss gestaltet ihre Angèle Didier mit leuchtendem Sopran und berührender Innerlichkeit. Ihre Stimme verbindet Glanz und Wärme, ihre Phrasierung zeugt von feinem Stilgefühl. Zwischen Anmut und Leidenschaft formt sie eine Angèle von seltener Wahrhaftigkeit. Ihr unterschwellige Widerstreben beim Aufeinandertreffen mit ihrem beinahe schon Zwangsehemann in spe Prinz Basil Basilowitsch ist umso intensiver spürbar in Anbetracht der augenscheinlichen Zuneigung und Faszination für René.
Sie kommen immer so schrecklich unvorbereitet, Basil.
Angèle

Als Künstlerpärchen Juliette Vermont und Armand Brissard begeistern Stefanie Frei und Erwin Hurni als typische Vertreter der Pariser Bohème. Ihr neckisches Spiel wirkt vertraut und liebevoll. Ihr Duett „Mädel klein, Mädel fein“ war das erste Lied, das wir sofort erkannten.

Wolf H. Latzel zeichnet seinen Basil Basilowitsch mit markantem Bariton und fein dosierter Arroganz. Mit eleganter Stimmführung und ironischer Distanz, die sich auch in seiner expressiven Mimik abzeichnet, verleiht er dem mit Geldscheinen wedelnden Antagonisten des Stücks zu Beginn eine brillante Schärfe und Dominanz, die dann zum Schluss von ihm abfällt, da er seiner wahren Liebe wieder begegnet die er einst verloren glaubte und ganz sanft wird.

Judith Lüpold sorgt in den Charakterrollen, der Gräfin Chollemüüs, für jede Menge komödiantischer Höhepunkte. Mit präzisem Humor, stimmlicher Fülle und fabelhafter Bühnenpräsenz schenkt sie uns mit ihrem haarigen Begleiter Schnurrli jede Menge Jöh-Momente, die wir so gar nicht erwartet hätten und vergoldet den dritten Akt mit einer großartigen darstellerischen und gesanglichen Leistung. Was für eine wunderbare Idee von Simon Burkhalter, sie Dialekt sprechen und singen zu lassen, anstelle eines z.B. russischen Akzents.

Und es isch eso chalt gsi, dass üsi Lippe bim erschte Kuss zämegfrore sind.
Gräfin Chollemüüs
Die Auftritte der beiden Anwälte Karl Klagegeist und Maximilian Meinungsstreit sind absolute Highlights. Yves Ulrich und Gabriel Söllinger beherrschen die feine Kunst, Komik über Körperhaltung, Mimik und Gestik zu transportieren und sorgen als stets präsente Sidekicks für Begeisterung. Humor ist immer eine Gratwanderung, aber hier wird alles richtig gemacht. Bravo an die Darsteller und den Regisseur.

Die Spielfreude, Harmonie und Gesangskraft des gesamten 37-köpfigen Operettenchors Möriken-Wildegg ist schlichtweg beeindruckend. Michael Schraner als Chorleiter hat ein Ensemble vereint, das diese Operette über drei Akte hinweg feiert und trägt.
Der Walzer lebt in Musik und Tanz
Wer regelmässig unsere Reviews liebt, der weiss um unsere Vorliebe für Live-Orchester. Das Orchester der Operette Möriken-Wildegg ist extrem beeindruckend und von unseren Plätzen aus, hatten wir auch eine Direktsicht in den Orchestergraben. Bruno Leuschner, welcher die Musikalische Gesamtleitung dieser Produktion unter sich hat, dirigierte an der Premiere. Was für eine Ehre. Dieses hervorragend ausgebildete und perfekt aufeinander eingespielte Orchester erweckt die wunderbare Musik von Franz Lehár mit wahrer Hingabe und sprühender Spielfreude Abend für Abend zum Leben. Mit Klangfülle, Eleganz und einem feinen Sinn für Lehárs unverwechselbaren Wiener Charme zelebrierte es mit und für die anwesenden Zuschauer jeden Moment dieses Abends. Die Begeisterung für einen guten Walzer ist einfach ansteckend.

Die Choreografien von Barbara Bartoli lassen ihre talentierten Schülerinnen glänzen und schenken der Operette eine zusätzliche Dimension. Unglaublich, was die zauberhaften Tänzerinnen, die durchaus auch mal eine Männerrolle mit viel burschikosem Charme übernehmen, sonst aber durch brilliante Technik und ätherische Ausstrahlung als Dienstmädchen oder Pagen das Stück beleben, den ganzen Abend leisten. Es ist deutlich spürbar, dass Barbara Bortoli viel Erfahrung in diesem Bereich mitbringt. Hat sie doch selbst jahrelang an der Wiener Staatsoper in Opern- und Operettenproduktionen getanzt. Die Tanzstücke liessen uns zudem ein wenig nostalgisch werden, da sie uns an unsere Ballettzeit erinnerten. BRAVO!

Belle Époque – Mode und Stil
Seit Ungeheuerlich haben wir keine solch schönen und hochwertigen Kostüme mehr gesehen. Dies ist auch kein Wunder, denn diese stammen ebenfalls von Manon Noëmie Criblez. Wie wir zu Beginn von Simon Burkhalter erfahren haben, handelt es sich um Massanfertigungen für jede darstellende Person. Vor allem im zweiten Akt konnten wir uns nicht sattsehen an all diesen wunderbaren Kleidern der Sängerinnen. In der Belle Epoque hat sich die Pariser Haute Couture als Synonym für Luxus und Eleganz etabliert. Zu dieser Zeit trugen die Damen die Taille hoch, die Mode wurde luxuriös, es wurde nicht mit Seide und Spitze gegeizt. So bestehen auch Criblez Meisterwerke aus mehreren Lagen Stoff, aufwendige Details wie Spitzen, Bänder und aufgesetzten Blumen. Aber auch die Herren in ihren mehrteiligen Anzügen wirkten stattlich und äusserst vornehm.
Marina Keller und Fredi Schmid haben als Maskenbildner ganz wunderbare Arbeit bei Make-Up und Haar geleistet. Besonders fasziniert waren wir von den imposanten gezwirbelten Kaiserbärten, die viele der Herren – und auch die junge Tänzerin, die den Galan mit dem Fahrrad im ersten Akt verkörperte – trugen. In der Belle Epoque war der Schnauzbart ein wichtiger Bestandteil der männlichen Identität. Als Symbol für die Stil und Modernität wurde er gleichermassen von Bürgern und Künstlern getragen und ausgiebig gepflegt. Die Operette Möriken-Wildegg setzt auch hier auf Qualität und Authentizität.

Fazit
In einer Welt, die sich ständig neu erfindet, wirkt die Operette fast wie ein Gegenzauber: Sie lädt uns ein, für einen Moment alles Schwere abzulegen und in ein Universum aus Musik, Farben und Gefühlen einzutauchen. Ihre Melodien regen zum Träumen an– und doch tragen sie in sich eine tiefe Melancholie, die uns berührt, weil sie das Leben so kennt, wie es ist: komisch, kompliziert, aber immer voller Hoffnung. Aus diesem Grund werden Kostümfilme, oder auch Serien wie Bridgerton so gerne geschaut. Sie sind handlungstechnisch den Operetten nicht unähnlich und deshalb auch 2025 absolut sehenswert, wenn sie von solch einem grandiosen Kreativteam und Cast getragen werden wie es bei der Operette Möriken-Wildegg der Fall ist. Wir sind schon sehr gespannt, welches Operettenjuwel anlässlich des 100. Jubiläums 2027 auf die Bühne gebracht werden wird.
Cast & Creatives
Kreativteam
Musikalische Gesamtleitung: Bruno Leuschner
Regie & Bühnenbild: Simon Burkhalter
Musikalische Co-Leitung: Michael Schraner
Kostüm: Manon Criblez
Choreografie: Barbara Bortoli
Maske: Fredi Schmid , Marina Keller
Lichttechnik: Ninian Mathis
Darsteller:innen
René, Graf von Luxemburg: Raimund Wiederkehr (Tenor)
Angèle Didier: Flurina Ruoss (Sopran)
Juliette Vermont: Stefanie Frei (Sopran)
Armand Brissard: Erwin Hurni (Bariton)
Gräfin Elisabeth Chollemüüs: Judith Lüpold (Mezzosopran)
Fürst Basil Basilowitsch: Wolf H. Latzel (Bariton)
Karl Klagegeist: Yves Ulrich (Tenor)
Maximilian Meinungsstreit: Gabriel Söllinger (Tenor)
Polter – Rezeptionist im Grand Hotel: Felix Müller
Ballett: Helena, Lina, Celina und Nabila, junge, talentierte Tänzerinnen aus der Ballettschule von Barbara Bortoli.
Chor
Sopran: Judith Aranya, Joy Tabea Frei, Ursula Holliger, Annelies Jordi, Annemarie Meier-Sollberger, Barbara Meyer, Gisela Neumann, Julia Noth, Naira Plumlee, Susanne Roth, Marianne Steiner, Cécile von Allmen
Alt: Lara Braiotta, Anja Frei, Theresia Hlavka, Claudia Käch, Karin Leuthard, Simone Lion, Regina Moser, Frieda Rohr, Yvonne Schmid, Heidi Villiger, Sibylle Volken
Tenor: Ruedi Häfeli, Peter Heuberger, Felix Müller, Eric Plumlee, Ulma Purevjal, Armin Schopfer, Marc Siegrist
Bariton: Urs Erne, Martin Frey, Peter Gloor, Hans Hitz, Martin Oester, Edwin Rohr, Beat Widmer
Orchester
Violine
Eva Noth, Konzertmeisterin
Bozidar Ljubin, Stv. Konzertmeister
Jeannine Brechbühler
Doris Dubach
Vesna Ljubin
Helene Bruhin-Feichtl
Andreas Lakner
Alessio Machi
Michaela Meienberg
Aurelia Lehmann
Mihaela Ljubin
Franziska Németi
Marta Noth
Jana Traut
Viola
Patrick Ackermann
Anna Häusermann
Ursula Zimmerli
Cello
Nora Bürger
Carola Gloor
Andrea Walker
Esther Zimmerli
Kontrabass
Nina Walcher, Hannes Giger
Harfe
Jana Bürger, Emanuel Brun
Flöte
Miriam Terragni
Caroline Werba
Magdalena Zwahlen
Klarinette
Heidy Huwiler, Margot Müller
Oboe
Stephanie Herzog, Marc-André Schmid
Fagott
Zoë Matthews
Horn
Julia Benz
Andreas Kamber
Beat Ochs
Andrea Rüegge
Trompete
Markus Fankhauser, Christian Noth
Posaune
Patrick Fischer, Thomas Mosimann
Schlagwerk
Christian Kyburz, Christoph Vogt
Ein herzliches Dankeschön an Simon Burkhalter und die Operette Möriken-Wildegg für die Möglichkeit, Der Graf von Luxemburg zu sehen, zu rezensieren und unsere Operettenliebe zu entdecken.















































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