Das perfekte Geheimnis – Shake Company und Theater NI&Co

Vom 5. November 2025 bis 11. Januar 2026 zeigt das Bernhard Theater in Zürich eine Co-Produktion des Theater NI&CO und der Shake Company Zürich. Das perfekte Geheimnis ist ein tragikomisches Kammerspiel über Freundschaft, Ehrlichkeit und digitale Abgründe. Die Inszenierung überzeugt durch pointierte Dialoge, lebendige Figuren und einen verhängnisvollen Abend, der das Publikum gleichermassen zum Lachen wie zum Nachdenken bringt.

Es gibt Filme, bei denen merkt man sofort, dass sie sich auch unheimlich gut als Theaterstück eignen würden. Interessanterweise sind es meistens französische, italienische, oder deutsche Filme, da diese eine sehr spezielle Sichtweise auf die Eigenarten, Schwächen und das Miteinander der Protagonisten haben. Das perfekte Geheimnis von Bora Dagtekin aus dem Jahre 2019 mit einer fantastischen Cast ist ein solcher Film. Dieser Ensemblefilm ist ein Remake des italienischen Filmes Perfetti Sconosciuti von Paolo Genovese und sogar im Guinessbuch der Rekorde  gelistet als Film mit den meisten Remakes überhaupt. 24 waren es bis 2024, mittlerweile dürften es zwischen 25 und 27 Verfilmungen sein.
Dass die Schweizerdeutsche Theateradaption und Partnerinszenierung des Theater NI&CO und der Shake Company Zürich unter der Regie vom Nico Jacomet einem breiten Publikum gefallen und somit ein Erfolg werden wird, ist selbsterklärend.

Vertraue, aber überprüefe

Sieben enge Freunde – drei Paare und eine Einzelperson – treffen sich zu einem gemütlichen Abendessen. Was als harmloses Treffen beginnt, wird zu einem explosiven Experiment:
Gastgeberin Eva schlägt ein Spiel vor – alle legen ihre Handys auf den Tisch, und jede eingehende Nachricht, jedes Foto und jeder Anruf wird laut vorgelesen oder über Lautsprecher angenommen.
Anfangs scheint das Spiel lustig. Doch schnell zeigt sich: niemand hat wirklich eine weisse Weste.
Verborgene Affären, Lügen, Geheimnisse über Sexualität, Beziehungen und Freundschaften kommen ans Licht. Mit jedem Klingeln des Handys steigt die Spannung – und das Vertrauen zwischen den Freunden bröckelt.
Was als geselliger Abend startet, endet in einer bitteren Abrechnung voller verletzter Gefühle, Enthüllungen und moralischer Fragen:
Wie gut kennen wir unsere Liebsten wirklich?
Und ist totale Ehrlichkeit überhaupt möglich – oder zerstört sie jede Beziehung?
Das Stück ist eine rasante Mischung aus Komödie, Drama und Gesellschaftsspiegel, die zeigt, wie dünn die Grenze zwischen „perfektem Leben“ und „perfektem Chaos“ ist – clever, pointiert und emotional packend.

Wer sitzt am Tisch?

Da ein Theaterstück um einiges intensiver und um ein Vielfaches herausfordernder ist als die Filmversion, ist die richtige Wahl der darstellenden Personen essentiell, um eine natürliche Chemie im Ensemble zu schaffen. Das perfekte Geheimnis lebt von subtilen Zwischentönen, präzisem Timing und einer Intimität, die so nur unter guten Freunden besteht. In dieser Inszenierung erlebt das Publikum eine Besetzung, die kaum passender hätte sein können.

©leslynch.ch – Viola Tami

Ihr hend alli also kei Gheimnis?! Ihr sind alli Heiligi?!
Eva

Viola Tami als vordergründig toughe Eva ist als Psychologin die Stimme der Vernunft – und zugleich das emotionale Zentrum. Zudem hat man das Gefühl, dass es ihr eine gewisse Befriedigung bereitet, den Freunden dabei zuzusehen, wie sie sich in Unbehagen winden, da sie die Idee zu diesem verhängnisvollen Spiel hatte. Viola Tami verkörpert Eva mit einer beeindruckenden Mischung aus Stärke, Verletzlichkeit und Bosheit. Jede Regung, jeder Blick erzählt von ihrer inneren Zerrissenheit, ohne je aufgesetzt zu wirken. Nach Traumfrau Mutter und Die kleine Niederdorfoper war es äusserst spannend eine ganz neue Seite dieser vielseitigen Künstlerin – ohne Gesang und Tanz – zu erleben.

©leslynch.ch – Viola Tami und Hans-Caspar Gattiker

Du repariersch es Oberstübli und ich de Vorbau.
Rico

Als ruhender Pol der Runde bringt Hans-Caspar Gattikers Rico mit feiner Zurückhaltung und glaubwürdiger Autorität die nötige Bodenständigkeit in das Ensemble. Seine leisen Momente wirken stärker als jedes laute Wort – ein Rico der sowohl mit Charme, als auch Intelligenz und Tiefgang überzeugt. Im Verlauf des Abends ist er zeitweise so schockiert, dass er nichts mehr sagen kann und sich lieber den Mund vollstopft, um nicht in die Verlegenheit zu kommen, etwas sagen zu müssen. Sein Umgang mit Tochter Sophia ist liebevoll und auf Augenhöhe, ganz im Gegensatz zu seiner Frau, die trotz psychologischem Background ständig mit der gemeinsamen Teenietochter aneinandergerät. Obwohl wir diese Rolle als überaus passend für Flavio Dal Molin erachtet hatten, waren wir umso begeisterter einen für uns neuen Schauspieler entdeckt zu haben.

©leslynch.ch – Sabrina Kern

Denn isch de Leo ist sini Muetter verliebt. Klara

Sabrina Kern ist eine unheimlich feine und spannende Schauspielerin, die uns jedes Mal wieder mit einer neuen Facette überrascht. Ihre Energie ist unheimlich ansteckend, sie vibriert förmlich.Wir hätten sie uns auch sehr gut als Bianca vorstellen können, sind aber begeistert von ihrer Darstellung der Klara.
Mit feinem Gespür für Humor, Ernsthaftigkeit  und Timing bringt sie Leichtigkeit in die Runde, ohne an Tiefe zu verlieren. Sabrina Kern spielt Klara so echt, so ungekünstelt, dass man sie sofort ins Herz schliesst – obwohl wir keine Mütter sind, konnten wir ihre Zerrissenheit zwischen einem Job, der einem weder die verdiente Anerkennung  noch Erfüllung bringt und diesem zermürbenden Gefühl, nie Zeit für das zu finden, was einem am Herzen liegt. Zusätzlich belastet sie die Omnipräsenz von Leos Mutter, die arbeitende Frauen in keinster Weise unterstützt und Klara nur zu gern ein schlechtes Gewissen einredet. Ihre wortwörtliche und emotionale Entblössung gegen Ende des Stückes erntete frenetisch Szenenapplaus. Ihr Zusammenspiel mit Lavdrim Xhemaili wirkt durch und durch authentisch. Die beiden verkörpern dieses eigentlich liebevolle Ehe- und Elternpaar, das sich vor lauter Rücksichtnahme aufeinander und durch den gesellschaftlichen Druck geradezu in die entgegengesetzte Richtung gedrängt sieht ,von dem, was sie sich wünschen.

©leslynch.ch – Lavdrim Xhemaili

Was hesch gemeint mit: wenn’s e Frau vom Spielplatz wär, gäb’s no es Chance?
Leo

Für die Rolle des Leo konnte und durfte es nur Lavdrim Xhemaili geben. Nicht nur, weil er alle Aspekte seines Könnens in dieser Rolle zeigen kann, sondern auch, weil er mit Sabrina Kern dieses absolutes Powercouple bildet. Unvergessen ist ihre knisternde Spannung in Peter Pan Goes Wrong.
Sein Leo ist der Freund, der alles unter Kontrolle zu haben scheint – bis das Spiel seine Fassade bröckeln lässt. Lavdrim Xhemaili zeigt diese Entwicklung mit beeindruckender Präzision: aus souveräner Gelassenheit wird ehrliche Verzweiflung. Eine vielschichtige Darstellung, die einem ehrlich berührt. Ja, sein Leo bandelt ausserhalb der Ehe an, tut die bei ihm vermutete gleichgeschlechtliche Affäre als lächerlich ab, besitzt aber dann, wenn es drauf ankommt, die Stärke, seinen Freund zu decken, egal, was es ihn kostet. Eine wunderbare, mehrdimensionale Rolle für diesen spannenden Schauspieler.

Ich han im Fall d’Pille abgsetzt.
Bianca zu Dario

Meryl Marty als Bianca ist sowohl das Küken im Stück, als auch im Ensemble. Zu verstecken braucht sie sich neben ihren versierten Kollegen aber wahrlich nicht. Sie bringt Charme, Selbstbewusstsein, eine zarte Verletzlichkeit und diesen entzückenden weichen basler Dialekt in ihre Rolle. Ihre Bianca ist modern, klug , empfindsam, unabhängig und erstaunlich ehrlich – eine Frau, die mehr weiss, mehr wahrnimmt als sie zeigt, und damit das Publikum immer wieder überrascht. Bianca  scheint Eva von Anfang an ein Dorn im Auge zu sein und gegen Schluss wird auch klar, warum. Ihr Zusammenspiel mit Flavio Dal Molin ist fein und glaubwürdig. Wir haben Meryl Marty zum ersten Mal auf der Bühne gesehen und fanden ihre Leistung absolut beeindruckend. Wir hoffen auf baldige weitere Stücke und werden ihre Karriere mit Interesse weiterverfolgen.

©leslynch.ch – Meryl Marty und Flavio Dal Molin

Also ich telefoniere nie mit mine Exfründinne.
Dario

Die würded dich au alli lieber tot gseh.
Rico

Flavio Dal Molin in der Rolle des Dario hat uns komplett überrascht. Wie bereits oben erwähnt, sahen wir in der Rolle des Ricos an Viola Tamis Seite, doch seine Darstellung des Dario ist sehr spannend. Diese Figur lebt von innerer Spannung und unterdrückten Emotionen, Flavio Dal Molin gelingt es mühelos, diese unterschwellige Unsicherheit spürbar zu machen, die regelmässig in einem Wutanfall endet, wenn er sich in die Ecke gedrängt fühlt. Flavio Dal Molin gefällt mit seinem fein nuancierten Spiel, das einem das Gefühl gibt, dass sein Dario ständig wie auf Nadeln sitzt, ein Seiltänzer, der auf einem Seil aus Unehrlichkeit balanciert. Auch seine offensichtliche Homophobie macht ihn nicht gerade sympathisch. Ob er Bianca wirklich liebt, ist fraglich, da sie der aktiviere Part ist, was Zuneigungsbekundungen anbelangt.

©leslynch.ch – Dominik Widmer

Villicht well’s eus dra erinneret, dass nid alles so isch, wie’s schiint.
Fäbe

Fäbe wird von Dominik Widmer geradezu grandios und nuanciert gespielt. Nach Vier werden Eltern durften wir ihn erneut in einer vielschichtigen, aber komplett anderen und genau deshalb so spannenden Rolle erleben, die zu Beginn gar nicht sonderlich aufregend erscheint.
Fäbe ist der Beobachter, der Aussenseiter – und am Ende vielleicht der ehrlichste von allen, auch weil er in diesem Spiel geradezu herbei sehnt, dass sein Geheimnis auffliegt, um endlich wieder in Ruhe leben zu können. Dominik Widmer verleiht dieser Figur eine stille Tiefe, gepaart mit ehrlicher Wärme und Humor. Seine Natürlichkeit sorgt für die entscheidenden menschlichen Momente des Abends – so z.B. wenn er das Chaos still von seinem Platz am Kopfende des Tisches beobachtet während er sich dem emotionalen Essen hingibt  ist ja auch genug auf dem Tisch.

Die menschliche Schwäche im Fokus

Das perfekte Geheimnis spielt auf sehr geschickte Weise mit dem Voyeurismus der Menschen – sowohl dem der Charaktere, als auch dem des Publikums. Mit beinahe lustvoller Faszination beobachten die Zuschauer, wie hinter der vierten Wand mit jeder SMS und jedem Anruf das Unheil seinen Lauf nimmt und auch die Figuren auf der Bühne suhlen sich im Unglück der vermeindlichen Freunde, ohne sich wirklich um deren Gefühle zu scheren. So sind die meisten von ihnen jederzeit bereit, ihre Freunde auf dem Altar des kurzfristige Amüsements zu opfern. Dies erscheint bösartig und gefühllos, ist aber leider zutiefst menschlich.

Regisseur Nico Jacomet schafft es mit viel Fingerspitzengefühl und dem perfekten Timing,  Momenten des Chaos‘ und des unangenehmen Schweigens aufeinander folgen zu lassen, die  immer wieder in Hysterie münden. Aus diesem Grund ist man mach diesem Stück nicht nur psychisch, sondern auch körperlich erschöpft. Neben der perversen Befriedigung, die man empfindet, bleibt aber auch eine Unsicherheit zurück, was die eigenen Beziehungen betrifft. Ja, so witzig und unterhaltsam diese Komödie sein mag, berührt sie doch auch einen wunden Punkt.

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Bühnenbild

Das Bühnenbild ist statisch, spielt sich doch das ganze Stück in den vier Wänden, sprich dem Esszimmer, der Küche und dem Balkon von Rico und Eva statt. Das Interieur ist heimelig und zweckmässig mit einem langen Esstisch, einem Sofa davor, einer Küchenzeile, diversen Regalen mit Dekostücken, einem kleinen Stuhl und drei Projektionswänden. Vor der Stück und während der Pause dienen sie als Werbefläche für Sponsoren, aber im Stück sind sie ein zentrales Element. Die Anrufe und Nachrichten von Freunden und Familie werden draufprojiziert. Somit fühlt man sich als Zuschauer noch stärker miteinbezogen und gerade im Fall verfänglicher Bilder ist das Überraschungselement gegeben. Auch der Effekt des zersplitternden Displays ist sehr effektvoll. Zur gemütlichen und zunächst entspannten Atmosphäre trägt auch das richtige Essen und die Getränke bei. Einige Darsteller – allen voran Flavio Dal Molin und Hans-Caspar Gattiker – nutzen das Kauen als zusätzliches Ausdrucksmittel. Somit fungiert das Essen ein wenig als Übersprungshandlung vor sich anbahnenden Eskalationen.
Eine besonders schöne Idee ist der übergrosse Mond rechts vom Zuschauerraum, der die Phasen der Mondfinsternis durchläuft und von den Darsteller:innen mittels mitgebrachtem Teleskop betrachtet wird. Sobald man bemerkt, wie der Schatten auf dem Mond sich vergrössert, beschliesst man, öfters einen Blick nach recht zu werfen, um die Finsternis nicht zu verpassen, doch das Geschehen auf der Bühne zieht einen zu sehr innden Bann, wodurch sowohl dir Figuren auf der Bühne, als auch das Publikum den Höhepunkt der Finsternis verpassen, was wunderbar verdeutlicht, wie der Fokus sich verschieben kann.

Kurz vor Ende des Stücks hat der Mond als Projektion noch einen weiteren Auftritt, der auf bedrohliche Weise and den Film Melancholia erinnert, aber dann auf grandiose Weise entschärft wird.

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In puncto Kostümen wird auf die Unterstreichung der Charaktere geachtet – Eva trägt zum Beispiel schwarze Pumps, während Rico mit Hausschuhen und Küchenschürze auftritt -es bleibt aber relativ schlicht, was auch absolut legitim und passend für die Handlung im privaten Rahmen ist.

Fazit

Das perfekte Geheimnis ist eine kurzweilige Komödie, die bestens unterhält und mit einem wunderbar eingespielten Ensemble, witziger Ideen und einem subtilen Bühnenbild zu begeistern weiss. Wir würden allerdings davon abraten, sich den Film direkt vor dem Theaterbesuch anzuschauen, wie wir es leider getan haben. Man nimmt sich so einen grossen Teil des Spasses, was schade wäre, da die Dialoge auch in der Schweizerdetschen Übersetzung sehr nahe an der Filmvorlage bleiben. Das Publikum amüsiert sich auf alle Fälle bestens und genau so sollte das auch sein.

Cast & Creatives

Darsteller:innen
Eva: Viola Tami / Moira Albertalli
Rico: Hans-Caspar Gattiker
Klara: Sabrina Kern
Leo: Lavdrim Xhemaili
Bianca: Meryl Marty
Dario: Flavio Dal Molin
Fäbe: Dominik Widmer

Im Stück als Stimme zu hören sind: Eric Hättenschwiler, Julia Barth, Fabio Romano, Evelina Stampa, Luana Pavoni, Clara Dobbertin, Tanja Hoppler, Nico Jacomet, Dominik Flaschka & Juno Gfeller

Kreativteam
Regie & CH-Übersetzung:  Nico Jacomet
Bühne: Gabor Nemeth
Kostüme: Alicia Nogueira
Lichtdesign: Christian Joller
Projektionen: Markus Ludstock
Produktionsleitung: Dominik Flaschka
Regieassistenz: Tanja Hoppler

Nach dem italienischen Originalfilm von Paolo Genovese Perfetti Sconosciuti. Deutsche Fassung von Sabine Heymann


Ein herzliches Dankeschön an die Shake Company und Theater NI&CO für die Möglichkeit dieses unterhaltsame Stück zu sehen und zu rezensieren.


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©leslynch.ch – Meryl Marty
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©leslynch.ch – Sabrina Kern
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©leslynch.ch – Viola Tami und Hans-Caspar Gattiker
©leslynch.ch – Sabrina Kern und Lavdrim Xhemaili
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©leslynch.ch – Lavdrim Xhemaili und Viola Tami
©leslynch.ch – Hans-Caspar Gattiker und Lavdrim Xhemaili
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©leslynch.ch – Sabrina Kern und Hans-Caspar Gattiker
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